Vermessungsoberinspektor/in

Dieses Ausbildungsangebot bietet exzellente Berufsaussichten für Absolventen eines geodätischen Bachelorstudiengangs. Mit dem Vorbereitungsdienst im gehobenen vermessungstechnischen Verwaltungsdienst, werden über das Studium hinausgehende Kenntnisse im Bereich des öffentlichen Vermessungswesens vermittelt. Die abwechslungsreiche 18 monatige Ausbildung gliedert sich in verschiedene Ausbildungsabschnitte im Studieninstitut Wuppertal, Geobasis Bonn, bei anderen Behörden und beim Kreis Gütersloh.

Vermessungsoberinspektoranwärter/innen - Beamter/Beamtin des gehobenen vermessungstechnischen Dienstes

 

Dieses Ausbildungsangebot bietet exzellente Berufsaussichten für Absolventen eines geodätischen Bachelorstudiengangs. Mit dem Vorbereitungsdienst im gehobenen vermessungstechnischen Verwaltungsdienst, werden über das Studium hinausgehende Kenntnisse im Bereich des öffentlichen Vermessungswesens vermittelt. Die abwechslungsreiche 18 monatige Ausbildung gliedert sich in verschiedene Ausbildungsabschnitte im Studieninstitut Wuppertal, Geobasis Bonn, bei anderen Behörden und beim Kreis Gütersloh. [mehr]

 

Neben interessanten Aufgaben in der Ausbildungsbehörde, wie der eigenverantwortlichen Durchführung von Urkundsvermessungen (z.B. Grenzvermessungen), werden in der Beamtenlaufbahn z.B. die Bereiche Vermessungsrecht, Grundstückswertermittlung, Bodenordnung und Baurecht praxisorientiert behandelt. Nach der Ausbildung bieten sich hervorragende Berufsperspektiven in der öffentlichen Verwaltung oder auch die Möglichkeit, nach einer mehrjährigen Praxiszeit, als Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur tätig zu werden.

 

Weitere Informationen zum Vorbereitungsdienst

Ausbildungsbeginn: Zum 01.08., je nach Bedarf

Ausbildungsdauer: 18 Monate zuzüglich Prüfungszeit

Vergütung: 1142,82 € brutto

 

Ablauf und Inhalt des Vorbereitungsdienstes

 

Während des Vorbereitungsdienstes werden verschiedene Ausbildungsabschnitte, die sich sowohl in Theorie als auch in Praxis ergänzen, in unterschiedlichen Behörden absolviert. Begleitend findet regelmäßig eine Arbeitsgemeinschaft mit anderen Anwärtern/Anwärterinnen statt. Grundlage des Vorbereitungsdienstes ist die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Laufbahn des gehobenen vermessungstechnischen Dienstes im Lande Nordrhein-Westfalen.

 

Der Ausbildungsplan sieht folgende Ausbildungsabschnitte vor:

 

  1. Fünf Monate Abteilung Geoinformation, Kataster und Vermessung
    (davon ein Monat Einführungslehrgang am Studieninstitut Wuppertal)
    • Entstehung, Einrichtung, Fortführung und Verwendung des Liegenschaftskatasters
    • Vorbereitung, Ausführung und Auswertung von Vermessungen zur Einrichtung und Fortführung des Liegenschaftskatasters
    • Prüfung und Übernahme der von anderen Vermessungsstellen eingereichten Vermessungsschriften
    • Benutzung des Liegenschaftskatasters
    • Grundzüge der Bodenschätzung

 

  1. Vier Monate Kommunales Vermessungs-, Liegenschafts- oder Planungsamt
    • Grundzüge der Raumordnung und Landesplanung, der Bauleitplanung, der Bodenordnung und der städtebaulichen Sanierung
    • Grundstückswertermittlung, Gutachterausschuss

 

  1. Ein halber Monat GeoBasis.NRW
    • Raumbezugspunktfeld, SAPOS, Topographische Informationserhebung, Geoinformationssysteme, ATKIS, Geodatenbereitstellung, Geodatenzentrum

 

  1. Ein Monat Bezirksregierung
    • Aufbau und Aufgaben der Vermessungsverwaltung
    • Aufgaben der Sonderaufsicht über die Katasterbehörden und die Aufsicht über die ÖbVermIng
    • Allgemeine Verwaltungsaufgaben
    • Aufsicht über die Gutachterausschüsse

 

  1. Viereinhalb Monate Abteilung Geoinformation, Kataster und Vermessung
    • vertiefte fachpraktische Ausbildung in den Arbeitsgebieten der Ausbildungsbehörde

 

  1. Drei Monate Studieninstitut für kommunale Verwaltung Wuppertal
    • Allgemeine und fachbezogene Rechtsgrundlagen

 

Der Lehrplan des Studieninstituts sieht folgende Themengebiete vor:

  • Verwaltungsrecht, Einführung in das Recht, Methodik der Rechtsanwendung
  • Staats- und Verfassungsrecht, Kommunales Verfassungsrecht,
  • Allgemeines Verwaltungsrecht, Öffentliches Dienstrecht, Haushalts- und Kassenrecht, BGB
  • Rechtsgrundlagen des Vermessungswesens
  • Umgang mit dem Bürger

 

sowie als fachbezogene Rechtsgrundlagen:

 

  • Vermessungs- und Katasterrecht
  • Berufsrecht der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure
  • Gebühren, Entgelte
  • Flurbereinigungsrecht
  • Grundbuchrecht, Nachbarrecht, Unschädlichkeitszeugnisse
  • Bauplanungs- und Bauordnungsrecht
  • Umweltrecht
  • Straßen- und Wasserrecht

 

Prüfungsfächer in der schriftlichen und mündlichen Laufbahnprüfung sind:

  1. Landesvermessung und Liegenschaftskataster
  2. Allgemeine Rechtsgrundlagen
  3. Fachbezogene Rechtsgrundlagen
  4. Planung, Bodenordnung, Grundstückswertermittlung

 

Einstellungsvoraussetzung:

die gesetzlichen Voraussetzungen für die Ernennung zum Beamten bzw. zur Beamtin,

mindestens ein mit einem Diplomgrad oder mit einem Bachelorgrad abgeschlossenes Studium in den Studiengängen "Vermessung" oder "Geoinformatik".

Was erwarten wir noch von Ihnen?
* Einsatzbereitschaft
* Teamgeist
* Einfühlungsvermögen im Umgang mit Menschen
* Selbstbewusstsein, Flexibilität, Durchsetzungsvermögen
* Initiative und Verantwortung
* Lernbereitschaft, auch über die Ausbildung hinaus
* Fähigkeit, sich Lerninhalte selbstständig zu erarbeiten
* Interesse an Rechtsfragen und kundenorientierter Tätigkeit

 Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung und Befähigung besonders berücksichtigt.

Die zu besetzenden Ausbildungsplätze sind in gleicher Weise für Frauen und Männer geeignet.

Für das Einstellungsjahr 2018 werden keine Bewerbungen entgegen genommen.

 


Erfahrungsbericht 1.Ausbildungsjahr Juli 2016
(201,06 KB)
pdf-Datei