Björn Haller und Silke Siekmann: Das Options-Duo hat alles im Blick

Gütersloh, 26.10.2011. Sie sind erst kurz dabei, aber schon mittendrin: Projektmanager Haller und Projektassistentin Siekmann haben wohl so schnell wie kaum ein anderer neuer Mitarbeiter beim Kreis Gütersloh viele der Abteilungen kennengelernt: Personal, Gebäudewirtschaft, Finanzen, IT, Arbeit und Soziales. Haller und Siekmann sind für das Übergangsmanagement Option verantwortlich.
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Silke Siekmann und Björn Haller steuern das Projekt "Übergangsmanagement Option" beim Kreis Gütersloh.

Sie bereiten den Kreis Gütersloh auf den Tag X vor. Auf den 1. Januar 2012, wenn der Kreis Gütersloh als so genannter Optionskreis die Betreuung der Arbeitslosengeld-II-Empfänger in Eigenregie übernimmt.

"Hier wird im Grunde nicht nur ein neuer Fachbereich aufgebaut, sondern fast schon eine ganze Behörde", verdeutlicht Haller die Dimension des Projekts. Zwei Neubauten verwirklicht der Kreis, übernimmt Personal der Agentur für Arbeit, schafft neue Softwarelösungen an und muss in 19 Standorten dafür sorgen, dass am 2. Januar Telefone und Computer funktionieren. Damit alles rechtzeitig fertig wird, wurde die Projektsteuerung geschaffen, die den Draht in die Abteilungen hält, Termine koordiniert, auf Fristen achtet und alle handelnden Personen an einen Tisch bringt. "Wir knüpfen auch neue Netzwerke, zum Beispiel zu den anderen neuen Optionskreisen und -kommunen wie Warendorf und Münster und denen, die schon seit ein paar Jahren Erfahrungen gesammelt haben wie etwa Hamm", erklärt Haller. Ihm kommt zu Gute, dass er sich bei den Kollegen in Hamm bestens auskennt.

Seit dem ersten Tag, als man dort im Jahr 2005 die Betreuung der Langzeitarbeitslosen übernahm, war Björn Haller im Jobcenter mit von der Partie. Zunächst als Fallmanager und Vermittler, später dann - bis zu seinem Wechsel zum Kreis Gütersloh - als Projektentwickler und Controller. "Mit meinem Erfahrungshintergrund hat es mich ganz einfach gereizt, an zentraler Stelle beim Aufbau eines neuen Optionskreises mitzuwirken."

Seit Mitte Juli unterstützen Haller und Siekmann nun schon die Kolleginnen und Kollegen in den Standorten der Kreisverwaltung und des Jobcenters bei der Planung und Umsetzung der zahlreichen Aufgaben, die diese im Rahmen des Übergangs zu bewältigen haben. Fred Kupczyk, der neue Leiter des Jobcenters bzw. Fachbereichs, ist immer wieder beeindruckt von der Leistung, die alle Beteiligten - zusätzlich zu ihrem Tagesgeschäft - erbringen.

"So etwas Neues ist eine Herausforderung", meint auch Projektassistentin Siekmann, "da muss man schnell reagieren können und stets einen Plan B in der Tasche haben". Die Diplom-Kauffrau ist neben der Termin-Koordination für den Informationsfluss zuständig und bereitet die Finanzdaten auf: Die Vorbereitung auf die Option beansprucht viel Zeit - Arbeitszeit vieler Mitarbeiter in vielen Abteilungen, von der Personalabteilung, über die Gebäudewirtschaft, bis zu den Services Finanzen und IT, um die wichtigsten zu nennen. Die damit verbundenen Kosten werden dem Kreis Gütersloh zum größten Teil vom Bund erstattet. "Ich kann hier mein Studium und meine berufliche Erfahrung miteinander verbinden, das ist einfach klasse", freut sich Silke Siekmann immer wieder über sehr abwechslungsreiche Tage. Bevor sie im Sommer zum Projektmanagement kam, war sie bei der Agentur für Arbeit als Arbeitsvermittlerin tätig.