Bianca Strauß: Hiwi-Arbeiten in der Pressestelle?

"Haben wir für Dezember eigentlich einen Skla... äh, Praktikanten?" "Ja." "Ah sehr gut, dann wird das ja ein entspannter Umzug." So hätte es laufen können, als das Büro der Pressestelle während meines Praktikums umzog. Doch das Gegenteil war der Fall.
Bianca Strauß mit UmzugskartonGroßbildansicht
Bianca Strauß

Ich musste mich eher darum bemühen, auch mit anpacken zu dürfen. Immer wieder habe ich bemerkt, dass es allen Mitarbeitern sehr wichtig ist, den Praktikanten etwas beizubringen und sie nicht mit Hiwi-Arbeiten zu beauftragen.

Unterstützt durch ihre Ratschläge konnte ich viel dazulernen - nicht nur im Bereich des journalistischen Schreibens und der Arbeit mit dem Content Management System, sondern auch über Fotografie. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man über dieses Thema zwar viel Theoretisches in der Uni lernen kann, die Situation aber ganz anders aussieht, wenn man die Kamera plötzlich selbst in der Hand hält und vor einer Gruppe von Menschen steht, die Anweisungen erwartet. Doch sowohl in technischer Hinsicht als auch zum Umgang mit solchen Situationen habe ich viele hilfreiche Tipps bekommen.

Das Praktikum hält, was in der Anzeige versprochen wird: in den sechs Wochen habe ich tatsächlich in jedem der genannten Bereiche mitgearbeitet.

So bleibt der Umzug nur als Randnotiz in Erinnerung - im Vordergrund stehen interessante und wertvolle Praxiserfahrungen, die mein Studium der Medienwissenschaft perfekt ergänzt haben.