Viele Unfallhäufungsstellen erfolgreich beseitigt

Gütersloh, 07.04.2017. Die Unfallkommission, bestehend aus Mitgliedern der Bezirksregierung Detmold, der Kreispolizeibehörde Gütersloh, den verschiedenen Straßenbaulastträgern (Bundes-, Landes-, Kreis- und Gemeindestraßen) sowie der Abteilung Straßenverkehr des Kreises Gütersloh als federführende Fachbehörde, hat jetzt abschließend über die Unfallhäufungsstellen aus dem Jahr 2015 beraten.

Sürenheider Straße / Am HüttenbrinkGroßbildansicht
Lange Jahre bestand im Einmündungsbereich Sürenheider Straße / Am Hüttenbrink in Verl ein Unfallhäufungsstelle. Durch verschiedene Maßnahmen ist dies Geschichte. Archivfoto: Kreis Gütersloh

Die Konferenz überprüfte dabei, die Wirksamkeit der im Folgejahr durchgeführten Verbesserungsmaßnahmen und kam zu dem Ergebnis, dass von den insgesamt 17 Unfallhäufungsstellen 14 erfolgreich beseitigt werden konnten. Dazu gehören zum Beispiel in Rheda-Wiedenbrück die Kreuzung Nordring / Franz-Knöbel-Straße / Breite Straße, in Rietberg die Einmündung Mastholter Straße / Anton-Pähler-Straße oder die Bahnhofstraße, im Doppelkurvenbereich zwischen Borgholzhausen und Borgholzhausen-Bahnhof.

An zwei Standorten hingegen haben die Verbesserungsmaßnahmen nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Das ist zum einen die Kreuzung Nordring / Westring / Stromberger Straße in Rheda-Wiedenbrück und zum anderen die Kreuzung Kahlertstraße / Bismarckstraße in Gütersloh. Hier haben sich im Jahr 2016 erneut mindestens drei Verkehrsunfälle gleichen Unfalltyps ereignet, sodass die Bereiche erneut als Unfallhäufungsstelle einzustufen sind. An der Kreuzung in Rheda-Wiedenbrück wird voraussichtlich noch in diesem Jahr eine Ampelanlage errichtet, in Gütersloh soll eine bauliche Maßnahme durchgeführt werden.

Besonders positiv ist der Rückgang der Unfalllage an der langjährig bestehenden Unfallhäufungsstelle im Einmündungsbereich Sürenheider Straße / Am Hüttenbrink in Verl, an der Stadtgrenze zu Gütersloh. Nach sechs Verkehrsunfällen mit Radfahrern im Jahre 2015 wurden dort kurzfristig mehrere provisorische Maßnahmen durchgeführt. Seit der Umsetzung im April vergangenen Jahres gab es keine weiteren Unfälle mit Radfahrerbeteiligung. Die Einmündung ist insofern zunächst nicht mehr als Unfallhäufungsstelle auffällig geworden. Allerdings wurde im Vorfeld die Errichtung einer Ampelanlage vereinbart. In diesem Zusammenhang soll die Einmündung voraussichtlich im Frühjahr / Sommer 2018 ausgebaut und mit der Ampelanlage ausgestattet werden. Die Planungen dafür laufen bereits.