Mädchenmerker 2015/2016 ist da!

Passend zum Beginn des Schuljahres ist er da: Der neue Mädchenmerker! Neben einem Kalender enthält das kleine Buch viele Tipps zu Ausbildung, Studium und Beruf sowie Infos zu unterschiedlichen Themen des täglichen Lebens. Und das alles kostenlos!

Sanker mit MädchenmerkerGroßbildansicht
Jeanine Sanker hat ihn schon, den neuen Mädchenmerker. Er ist ab sofort bei den Gleichstellungsbeauftragten in den Rathäusern der Städte und Gemeinden und in der Kreisverwaltung Gütersloh erhältlich.

Der Mädchenmerker 2015/2016 ist ab sofort bei den Gleichstellungsbeauftragten in den Rathäusern der Städte und Gemeinden und in der Kreisverwaltung Gütersloh erhältlich.

Neu in diesem Jahr sind die Themen vegetarische und vegane Ernährung sowie faire Mode: Wie gesund ist Essen ohne Fleisch? Wo finde ich passende Rezepte? Oder was steckt hinter dem Fairtrade-Siegel?

Ebenso informiert der Kalender über Sexualität und Freundschaft sowie über Bafög, Auslandsaufenthalte und Autofahren unter 18. Zusätzlich können die Mädchen Adressen und Telefonnummern finden, auch für Notfälle. Zum Beispiel von der Schwangerschaftskonfliktberatung oder der Zufluchtsstätte des Mädchenhauses. Natürlich darf auch die Erholung nicht zu kurz kommen: Buchempfehlungen und Tipps zur Freizeitgestaltung sind ebenso im Mädchenmerker vorhanden.  

 "Erstmals haben wir in diesem Jahr einen QR-Code im Merker, mit dem die Mädchen an einer Meinungsumfrage teilnehmen können", erklärt Ellen Wendt, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Gütersloh. "Damit wollen wir den Mädchenmerker noch besser an die Interessen der Mädchen anpassen", ergänzt Eva Sperner, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Halle (Westf.). Sie fordern die Mädchen auf, sich aktiv an der Gestaltung des nächsten Kalenders zu beteiligen. Die Beiden überarbeiten und aktualisieren ihn jedes Jahr aufs Neue mit nützlichen Informationen.

"Mit dem Taschenkalender möchten wir die Mädchen und jungen Frauen im Kreis Gütersloh bei der Suche nach dem passenden Beruf unterstützen und sie auf die Zeit nach der Schule vorbereiten", erklärt Sperner. Es werden zum Beispiel Berufe vorgestellt die eben nicht "typisch Mädchen" sind. Neu dabei in diesem Jahr sind die Ausbildung zur Zerspanungsmechanikerin oder das Studium Regenerative Energien und Elektrotechnik. Tipps zur finanziellen Unterstützung während des Studiums sind ebenfalls vorhanden.

Der Mädchenmerker wird gefördert vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW und ist ein landesweites Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros/Gleichstellungsstellen NRW. Die Ausgabe für den Kreis Gütersloh wird von der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten herausgegeben.