Leitfaden für pflegende Angehörige neu aufgelegt

Der Leitfaden ‚Pflege − ein Thema nicht (nur) für Profis‘ ist jetzt in der 6. Auflage neu erschienen. Entwickelt wurde er vom ‚Arbeitskreis Pflegende Angehörige‘, den die Pflegekonferenz des Kreises Gütersloh einrichtete.

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Auf inzwischen 100 Seiten werden die wesentlichen Themen rund um die häusliche Pflege umfassend, übersichtlich und praxisnah beschrieben. Besondere Beachtung finden hierbei Fragen nach Hilfe und Unterstützung von außen sowie nach Finanzierungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der umfangreichen Pflegereform ab 2017. Die Themen reichen von 'Beratungs- und Anlaufstellen'' 'Verschiedene Angebote rund um die häusliche Pflege' über 'Alternativen zur Pflege in der eigenen Wohnung' bis hin zu 'Leistungen der Pflegekasse', 'Anspruch auf Sozialhilfe', 'Vorsorge' und 'Vereinbarkeit von Pflege und Beruf'.

 

Noch leisten im Kreis Gütersloh Familien den Großteil der Pflege − etwa 75 Prozent aller Pflegebedürftigen werden in Privathaushalten von ihren Angehörigen betreut und gepflegt. "Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung gewinnt der Erhalt der Pflegebereitschaft zunehmend an Bedeutung", erläutert Susanne Koch, Kreisdirektorin und Dezernentin für Bildung, Jugend und Soziales. Sie wolle deshalb alle Betroffenen ermutigen, die im Leitfaden aufgezeigten Hilfe- und Unterstützungsangebote in Anspruch zu nehmen. Denn "Pflege kann nur gut gehen, wenn es den Pflegenden selbst gut geht".

 

Alle Interessierten erhalten den Leitfaden kostenlos bei den Pflegeberatungsstellen im Kreis: Borgholzhausen: Tel.: 05425/807-52, Gütersloh: 05241/82-2046, Halle (Westf.): 05201/183-215, Harsewinkel: 05247/935-155/-187, Herzebrock-Clarholz:05245/444-118, Langenberg: 05248/508-37, Rheda-Wiedenbrück: 05242/963-566, Rietberg: 05244/986-310, Schloß Holte-Stukenbrock: 05207/8905-332, Steinhagen: 05204/997-108,  Verl: 05246/961-204, Versmold: 05423/954-236, Werther (Westf.): 05203/705-31. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.pflege-gt.de.