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Informationsveranstaltung "Kinder psychisch kranker Eltern und Eltern psychisch kranker Kinder - Familienmedizinische Ansätze für die Bewältigung in der Familie"

Termin:         Mittwoch, 31.05.2017 ab 19 Uhr

Ort:               IKK classic Gütersloh, Wiedenbrücker Str. 41 in Gütersloh, 
                     Eingang vom Südring
Referentin:   Herr Dr. Johannes Hoppmann, Facharzt für Psychiatrie

                     und Psychotherapie, LWL-Klinikum Gütersloh

 

Bewältigung psychischer Erkrankungen in der Familie 

 

Psychische Probleme und Erkrankungen sind eine große Herausforderung. Nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch das familiäre Umfeld und Freunde sind durch diese Probleme belastet und wissen häufig nicht, wie sie sich verhalten sollen.

 

Eine Familie kann auf ganz unterschiedliche Weise mit einer psychischen Erkrankung konfrontiert sein. So haben beispielsweise junge Heranwachsende viele Aufgaben zu bewältigen: Sie müssen mit den massiven Veränderungen ihres Körpers zurechtkommen, ihre Geschlechterrolle annehmen und sich langsam von ihren Eltern lösen. In Kombination mit weiteren Faktoren wie Veranlagung, schwierigen Erlebnissen, Einfluss von Gleichaltrigen oder besonderen familiären Strukturen und Belastungen kann es zu  psychischen Erkrankungen kommen.  

In anderen Familien wiederum ist nicht das Kind, sondern ein Elternteil massiv betroffen. So oder so steht die gesamte Familie Belastungen, Anforderungen und Unsicherheiten gegenüber; Fragen wie "Habe ich etwas falsch gemacht?", "Bin ich schuld, dass es meiner Mutter schlecht geht?" und "Wie kann ich meinem Kind erklären, wie es mir geht?" können im Raum stehen.

 

Dr. Hoppmann wird anhand seiner Erfahrungen in der Familienambulanz diese und weitere Fragen im Laufe des Abends aufgreifen. Dabei soll den Interessen und dem Bedarf der Zuhörer Raum und Zeit gegeben werden. Ziel ist es, vor allem über Hilfestellungen für Kinder, Eltern, weitere Familienangehörige und das weitere soziale Umfeld zu informieren.

 

Wenn Sie Interesse haben, sind Sie herzlich eingeladen diesen Vortrag in den Räumen der IKK classic Gütersloh, Wiedenbrücker Str. 41 in Gütersloh zu besuchen. Der Vortrag ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sollten Sie im Vorhinein weitere Informationen benötigen, melden Sie sich gerne in der BIGS unter

0 52 41- 82 35 86.  


Krankenkassen im Kreis Gütersloh fördern die Selbsthilfe mit rund 60.000 Euro

Das Selbsthilfefördergremium im Kreis Gütersloh besteht aus VertreterInnen der gesetzlichen Krankenkassen, VertreterInnen der Selbsthilfegruppen und einer Mitarbeiterin der Bürgerinformation Gesundheit und Selbsthilfekontaktstelle (BIGS) des Kreises Gütersloh.

Dieses Gremium berät die Anträge der Selbsthilfegruppen auf pauschale Förderung. In diesem Jahr wurden 84 Gruppen mit rund 60.000 Euro gefördert. Mit diesem Geld werden die Grundkosten einer Selbsthilfegruppe (z.B. Porto, Fotokopien, Telefonkosten,…) unterstützt.

"Die Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfe und Krankenkassen funktioniert im Kreis Gütersloh hervorragend", so Claudia Voß von der SVLFG- Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau, "so konnte bereits vier Wochen nach Ablauf der Antragsfrist das Geld an die Selbsthilfegruppen überwiesen werden". Zusätzlich zu dieser finanziellen Anerkennung möchten wir uns aber auch bei den vielen Aktiven der Selbsthilfegruppen im Kreis Gütersloh für ihr Engagement bedanken. Diese Arbeit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden."

Zusätzlich zur Pauschalförderung können die Selbsthilfegruppen bei den Krankenkassen das ganze Jahr über Anträge zur Projektförderung stellen.

Fragen zum Förderverfahren können bei den Mitarbeiterinnen der BIGS (Telefon 05241/82-3586) gestellt werden oder bei den Krankenkassen vor Ort.

Nachlese Gesamttreffen der Selbsthilfegruppen im Kreis Gütersloh

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Am 20. März fand das Gesamttreffen der Selbsthilfegruppen statt. Die BIGS hatte anlässlich des 15-jährigen Bestehens zu einer Vorführung des Improvisationstheater "Knall auf Fall" eingeladen. Über 100 Mitglieder aus Selbsthilfegruppen folgten der Einladung und hatten einen sehr vergnüglichen Abend.

Wir freuen uns, dass dieses Angebot auf so große Resonanz gestoßen ist. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Selbsthilfegruppen  für die gute Zusammenarbeit in den letzten 15 Jahren bedanken.


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