Neue Allgemeinverfügung in Vorbereitung

Appell an Religionsgemeinschaften, keine Gottesdienste abzuhalten

Vorerst bleibt es kreisweit daher zunächst bei dem Appell. Adenauer: „Es gibt Religionsgemeinschaften, bei denen stehen in normalen Jahren 9 bis 10 Gottesdienste in den nächsten Tagen auf dem Programm. Das sind 9 bis 10 Chancen für das Coronavirus, sich weiter zu verbreiten.“ Ihm sei bewusst, dass der Verzicht auf Präsenzgottesdienste ein herber Verlust sei. Dennoch hoffe er auf die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger.

Nicht zuletzt mit Blick auf die Krankenhauszahlen, sei es dringend erforderlich, die Pandemie soweit wie möglich einzugrenzen, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden beziehungsweise die Zeiten der Überlastung zu reduzieren. Am Dienstag mussten 130 Patienten stationär behandelt werden.

In der Krisenstabssitzung am Dienstag diskutierten die Teilnehmer die Inhalte der Allgemeinverfügung. Mögliche Maßnahmen sind weitere Einschränkungen in Kommunen, die eine bestimmte Inzidenz überschreiten. Dazu können nächtliche Ausgangsbeschränkungen gehören oder eben auch das Verbot von Präsenz-Gottesdiensten. Welche Maßnahmen konkret umgesetzt werden, lässt sich vor der Abstimmung mit dem NRW-Gesundheits