Corona: Kreis testet Beschäftigte der Schlachtbetriebe

Vorsorgliches und risikoorientiertes Vorgehen: Von den Großen zu den Kleinen

Seit dem 7. Mai (Donnerstag) hat sich der Kreis Gütersloh auf die bevorstehende Herkulesaufgabe vorbereitet. „Wir verfolgen eine risikoorientierte Testung der Mitarbeiter“, erklärte Krisenstabsleiter Thomas Kuhlbusch. „Von den Großen zu den Kleinen“, führte er aus, daher auch die Teilnahme der Vertreter der Firma Tönnies und der Stadt Rheda-Wiedenbrück bei der Krisenstabssitzung. Gestartet wird am Montag, 11. Mai, mit den Reihentests in der Schlachtung bei Tönnies. Inklusive der Beschäftigten des Kreises in der Fleischkontrolle und Überwachung und eines weiteren im selben Gebäude tätigen Unternehmens starten die Tests bei rund 500 Personen. Ziel ist es, alle Beschäftigten in allen 16 Schlachtbetrieben im Kreis Gütersloh schnellstmöglich flächendeckend zu überprüfen, um bei positiven Tests die Infektionsketten durch geeignete Maßnahmen konsequent unterbrechen zu können.

Der Kreis Gütersloh verfügt über ausreichend Testkits, um die vom Land angeordnete Beprobung bewältigen zu können. Auch die Unterkünfte sollen laut Erlass der Landesregierung überprüft werden, um etwa zu klären, ob dort die Hygienestandards und Abstandsregeln eingehalten werden können.

Wann die Reihentests abgeschlossen sind, hänge auch von Testkapazitäten ab. Rund 500 pro Tag schaffe das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Ostwestfalen-Lippe (CVUA), weitere Testkapazitäten sind angefragt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes des Kreises starten mit den Reihentests am Montag, sie werden durch Ärzte unterstützt.

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