153 Blutkonserven für das DRK: Sechs Erstspender

Gütersloh, 23.01.2012. 153 Lebensretter sind in diesem Jahr dem Aufruf gefolgt und haben Blut in den beiden Kreishäusern gespendet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, der Kreispolizeibehörde, des Wertkreises sowie der Kreissparkasse Wiedenbrück kamen zum Blutspenden, unter ihnen waren sechs Erstspender.

Landrat Sven-Georg Adenauer bei der Blutspende mit Jan-Peter Meier und Wolfgang Ebert
Landrat Sven-Georg Adenauer ging wie in jedem Jahr mit gutem Beispiel voran und spendete Blut im Kreishaus Gütersloh. Zur Voruntersuchung piekste ihn Jan-Peter Meier vom DRK Blutspendedienst Bad Salzuflen. Im Hintergrund Wolfgang Ebert vom DRK-Ortsverein Gütersloh. Er ist bereits seit 1972 ehrenamtlich beim Blutspendedienst aktiv.

In Gütersloh ging Landrat Sven-Georg Adenauer mit gutem Beispiel voran, im Kreishaus Wiedenbrück spendete der komplette Vorstand der Kreissparkasse Wiedenbrück: Vorstandsvorsitzender Johannes Hüser sowie die Vorstandsmitglieder Werner Twent und Christoph Wisniewski.

Mit 153 Blutkonserven, die der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes verbuchen konnte, lag das Ergebnis auf dem Niveau der Vorjahre - im vergangenen Jahr waren es 151. Bereits 1991 wurde die Aktion mit dem Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Münster sowie DRK Gütersloh und DRK Wiedenbrück ins Leben gerufen. Organisiert wird die Blutspendeaktion von der Abteilung Gesundheit der Kreisverwaltung Gütersloh.

Wer dem Beispiel der Gütersloher Lebensretter folgen möchte, erfährt unter der kostenlosen Telefonnummer 0800/1194911, wann die nächsten Blutspendeaktionen in der Umgebung stattfinden. Blutspender müssen zwischen 18 und 68 Jahre alt sein (Neuspender: höchstens 60 Jahre) und sich gesund fühlen. Zwischen zwei Blutspenden ist ein Mindestabstand von acht Wochen erforderlich.

Für eine Blutspende sollte man sich etwa eine Stunde Zeit nehmen. Nach der Anmeldung und einigen Voruntersuchungen kommt die eigentliche Blutentnahme, die etwa fünf bis sieben Minuten dauert. Danach folgt eine zehnminütige Ruhephase. Anschließend lädt das Rote Kreuz zu einem Imbiss ein. Jeder Blutspender erhält Informationen über seine Gesundheit. Körpertemperatur, Blutdruck, Puls und Blutfarbstoff-Wert werden gemessen.