Arbeitskreis "Besonders begabte Kinder": Rückblick, Ausblick und ein neues Logo

Gütersloh, 19.04.2012. Das Fernziel ist definiert: Besonders begabte Kinder in der Grundschule sollen in jeder Schule im Kreis Gütersloh individuell gefördert werden. Bis dahin sind noch viele Fortbildungen durchzuführen, ist noch viel Beratungsarbeit bei Eltern und Lehrern zu leisten.

Das Team des Arbeitskreises Besonders begabte Kinder mit dem neuen Logo
Annette Hellmann, (im Vordergrund links) und der Grafikdesigner Florian Auf der Heide präsentieren das neue Logo. Der Arbeitskreis blickt auf eine zehnjährige Tätigkeit und die Schulung von über zwanzig Schulen zurück. v.l. Sonja Kotten (Bildungs- und Schulberatung), Monika Scharf (Grundschule Neuenkirchen), Marie-Luise Witte (Paul-Gerhardt-Schule), Annette Hellmann (Grundschule Amshausen, Leiterin des Arbeitskreises), Claudia Damian (Grundschule Isselhorst), Ingeborg Kreienbaum-Dresemann (Brüder-Grimm-Schule), Gitta Trachte (Schulamt für den Kreis Gütersloh), Florian Auf der Heide (Grafikdesigner), Ines Calaca dos Santos (Kapellenschule), Dagmar Klöppner (Grundschule Nordhorn).

"Wir machen weiter", sagt Annette Hellmann, Leiterin des Arbeitskreises "Besonders begabte Kinder in der Grundschule". Zuversichtlich ist die Schulleiterin der Grundschule Amshausen, dass die Fortbildung von bislang über 20 Grundschulen weitere Kreise zieht, denn individuelle Förderung sei mittlerweile in den Richtlinien verankert. Gute Begabung allein sei aber keine Garantie für gute Leistungen in der Schule.

Bei der Bildungs- und Schulberatung des Kreises Gütersloh beschäftigt man sich seit 20 Jahren unter anderem mit besonders begabten Kindern. Seit zehn Jahren gibt es den Arbeitskreis, der jetzt ein eigenes Logo bekommen hat. Grafikdesigner Florian Auf der Heide aus Rheda-Wiedenbrück entwarf pro bono die drei Köpfe, die in eine Richtung blicken. "Begabung hat was mit dem Kopf zu tun, es geht um die Förderung besonders begabter Kinder, aber es geht natürlich auch um Schulentwicklung", sind sich die Mitglieder und der Grafiker einig.

Man hat inzwischen einen anderen Blick auf besondere Begabungen, der Blick für das Potenzial und nicht die Defizite soll geschärft werden. In so genannten Plus-Kursen befassen sich die leistungsstarken Mädchen und Jungen mit Themen, wie

Geografie, Philosophie, Chemie und Elektronik. Hier dockt als dritter Sektor die Familie Osthushenrich-Stiftung an die Leistungen von Schule und Schulverwaltung an: Hand in Hand mit staatlicher Leistung fördert die gemeinnützige Stiftung Plus-Kurse und investiert so langfristig und nachhaltig in Bildung. "Wir wissen, dass es sowohl den Kindern als auch den Schulen gut geht mit diesen Kursen, die würden das immer wieder machen", weiß Sonja Kotten vom Kreis Gütersloh.

"Der Übergang vom Kindergarten in die Schule wird bereits mit besonderem Blick auf das Potenzial eines Kindes betrachtet", berichtet Schulamtsdirektorin Gitta Trachte. Der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule werde als weitere wichtige Aufgabe gesehen.

Arbeitskreis "Besonders begabte Kinder"

Was macht der Arbeitskreis?

  • bildet Schulen fort (jeweils Schulleitung und Lehrperson; begabte Kinder erkennen, und individuell fördern)
  • berät Kinder, Eltern, Lehrpersonen
  • arbeitet mit der Familie-Osthushenrich-Stiftung zusammen
  • hilft bei der Organisation von Plus-Kursen
  • hospitiert auf Wunsch in Schulen
  • arbeitet mit externen Partnern zusammen
  • evaluiert Maßnahmen
  • etc.

Wer ist Ansprechpartner?

Beim Kreis Gütersloh: Susanne Srowig, Telefon 05241/ 85 -1500 und Sonja Kotten, Telefon 05241 / 85 - 1513

Schulleiterin: Annette Hellmann, Telefon: 05204 / 87045-0