Auftaktveranstaltung am 19. April: Startschuss für das Klimaschutzkonzept des Kreises Gütersloh

Gütersloh, 05.04.2012. Am 19. April 2012 ab 17 Uhr findet die Auftaktveranstaltung zum neuen Klimaschutzkonzept des Kreises Gütersloh statt.

Kim Nadine Ortmeier mit Stoppuhr
Los geht's! Zusammen mit Kim Nadine Ortmeier, der neuen Klimaschutzmanagerin des Kreises Gütersloh, startet das Klimaschutzkonzept am 19. April 2012 im Kreishaus in Gütersloh in die erste Runde. Foto: Kreis Gütersloh

Landrat Sven-Georg Adenauer lädt alle Interessierten, Fachkundigen und Impulsgeber in das Kreishaus Gütersloh ein, um gemeinsam über zukünftige Ziele des Klimaschutzes, Einsparpotenziale und Energiesicherheit im Kreis Gütersloh zu diskutieren.

"Klimaschutz bedeutet für mich auch Ressourcenschutz. Mit dem Klimaschutzkonzept wollen wir Projekte für neue regenerative Energie-Anlagen umsetzen, Energie für die Versorgung mit Strom, Wärme und Treibstoff einsparen und so den CO2-Ausstoß verringern. Damit schonen wir nicht nur das Klima und unsere Ressourcen, sondern sorgen auch für Energiesicherheit. Der Kreis Gütersloh wird so auch in Zukunft gut aufgestellt sein", kündigt Adenauer an. Für die Erstellung eines Klimaschutzkonzepts für den gesamten Kreis Gütersloh wurde das Büro "infas-enermetric" aus Emsdetten beauftragt. Rainer Tippkötter und Katharina Graweloh von "infas-enermetric" werden auf der Auftaktveranstaltung auf den Inhalt und Ablauf des Klimaschutzkonzepts eingehen und bereits erste Energiebilanzen vorstellen.

Als weiterer Experte wird Prof. Dr. Bernhard Mundus darüber berichten, wie dem Klimawandel global und auf der lokalen Ebene begegnet werden kann. Er ist ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der Energietechnik und energetischen Biomassenutzung und tätig im Fachbereich Energie, Gebäude, Umwelt der Fachhochschule Münster. Anschließend folgen fünf Impulsreferate aus den Unternehmen und Kommunen. Die Themen werden sein: Regenerative Energien, Energieversorgung, Energieeffizienz in Unternehmen, Arbeitsweisen der Netzwerke im Kreis Gütersloh und Klimaschutz in der Kommune. Die Impulsreferate sind gleichzeitig der Startschuss für die kommende Workshop-Reihe.

Wie kann ich mich in das Klimaschutzkonzept des Kreises einbringen? Welche Vorteile ergeben sich daraus für die Bürgerinnen und Bürger, die Unternehmen und die Städte und Gemeinden? Und wer sind die regionalen Akteure die sich beteiligen? Alle Interessierten sind aufgerufen, sich mit ihren Ideen einzubringen. In Workshops sollen die Teilnehmer ihre Ansätze einbringen und gemeinsam Maßnahmen entwickeln und fixieren. Auch hier werden die Themenschwerpunkte regenerative Energien, Energieeffizienz, Klima- und Ressourcenschutz, Mobilität, regionale Vernetzung und Standortmarketing sein. Diese Maßnahmen werden nach der Fertigstellung des Klimaschutzkonzepts vom Kreis Gütersloh und anderen Projektverantwortlichen umgesetzt. Die ersten Workshops finden noch vor den Sommerferien statt.

Im Spätherbst soll das Klimaschutzkonzept abgeschlossen sein. Dann geht's aber erst richtig los, die neu eingestellte Klimaschutzmanagerin Kim Nadine Ortmeier wird die vorgeschlagenen Maßnahmen weiter begleiten und deren Umsetzung unterstützen: "Wir wollen nicht über mögliche Maßnahmen diskutieren, sondern konkrete Projekte angehen und durchführen."

In Sachen Klima- und Ressourcenschutz geht die Kreisverwaltung bereits seit vielen Jahren mit gutem Beispiel voran. So sind alle öffentlichen Gebäude untersucht, bewertet und bereits viele Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Zum Beispiel hat der Bauhof seit dem Jahr 2011 eine neue Holzhackschnitzelheizung und versorgt sich nun selber mit Wärme durch Straßenschnittgrün. Und seit Dezember 2011 sorgt eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kreishauses Gütersloh für Solarstrom.

Los geht's! Zusammen mit Kim Nadine Ortmeier, der neuen Klimaschutzmanagerin des Kreises Gütersloh, startet das Klimaschutzkonzept am 19. April 2012 im Kreishaus in Gütersloh in die erste Runde.