Jobcenter, Kreishandwerkerschaft und Unternehmerverband: Arbeitskräftemangel gemeinsam verringern

Gütersloh, 23.02.2012. Die Aufgabenstellung ist klar: Den saisonalen Anstieg der Arbeitslosenquote auffangen, arbeitssuchenden Menschen auskömmliche und langfristige Arbeitsplätze anbieten und dem Arbeitskräftemangel entgegenwirken.

Verantwortliche des Jobcenters Kreis Gütersloh, der Kreishandwerkerschaft Gütersloh und des Unternehmerverbandes für den Kreis Gütersloh an einem Tisch
Loteten die Kooperationsmöglichkeiten aus (v.l.): Fred Kupczyk, Thomas Wellhäuser (Jobcenter Kreis Gütersloh), Friedhelm Drüner (Kreishandwer-kerschaft Gütersloh), Burkhard Marcinkowski (Unternehmerverband für den Kreis Gütersloh) und Jürgen Blomeier (Jobcenter).

Darüber, wie bei dieser Zielsetzung eine optimierte Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmerverband für den Kreis Gütersloh, der Kreishandwerkerschaft Gütersloh und dem UnternehmensService des Jobcenters aussehen kann, verständigten sich jetzt die Verantwortlichen dieser Organisationen.

Denn trotz einer immer noch guten Arbeitslosenquote im Kreis Gütersloh sucht das Jobcenter regelmäßig für 1.000 bis 1.500 ausreichend für den Arbeitsmarkt motivierte Menschen nach Arbeit. Insoweit "können wir über eine gute und schnelle Information unserer Mitgliedsunternehmen ein Stück weit dazu beitragen, den Arbeitskräftemangel zu verringern", sind sich Friedhelm Drüner, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Gütersloh, und Burkhard Marcinkowski, Geschäftsführer des Unternehmerverbands für den Kreis Gütersloh, einig.

Wünschenswert sei zudem, Ausbildungsplätze im industriellen Produktionsbereich sowie im Handwerk mit motivierten Menschen zu besetzen. "So können unsere Betriebe ihren Fachkräftenachwuchs für ihre betrieblichen Belange punktgenau ausbilden" ist das Fazit der Wirtschaftsvertreter.

Zuvor hatte Jürgen Blomeier über die Möglichkeit informiert, betriebliche Einzelumschulungen zu fördern, wenn Arbeitslosengeld II-Bezieher die Chance erhalten, eine verkürzte Ausbildung zu absolvieren. "Viele Betriebe kennen diese Möglichkeiten nicht und wir wollen darüber gern informieren", bietet Blomeier an und verweist auf die regionale Erreichbarkeit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Halle/Westf., Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück.

Als nächster Schritt wurde daher zunächst die Weitergabe von Informationen über Bewerberprofile und Fördermöglichkeiten an die Mitgliedsunternehmen vereinbart. "Bei uns hat Arbeitsvermittlung ein Gesicht" wirbt Abteilungsleiter Thomas Wellhäuser für eine schnelle und unverbindliche Kontaktaufnahme mit dem UnternehmensService.