Klimaschutzkonzept des Kreises Gütersloh - erster Workshop "Erneuerbare Energien": Trend geht zur dezentralen Energieversorgung

Gütersloh, 29.05.2012. Neue Wärmekonzepte für Biogasanlagen, Bürger-Windkraftanlagen, Geothermie-Nutzung bei jedem Neubau – das sind nur einige Ideen, wie man erneuerbare Energien im Kreis Gütersloh nutzen und ausbauen kann.

Handwerker bauen Solarzellen auf einem Dach ein

"Energieautarke Versorgung wäre bereits mit der heutigen Technik kein Problem", so Professor Dr.-Ing. habil. Stefan Krauter von der Universität Paderborn. Der Inhaber des Lehrstuhls für Nachhaltige Energiesysteme berichtete zum Auftakt des Workshops "Erneuerbare Energien" über den aktuellen Stand und die Perspektiven von Photovoltaik und anderen Technologien. "Gerade Photovoltaik hat ein großes Potential."

Auch Windkraft, Biomasse und Geothermie seien nicht zu unterschätzen. Über die Auswahl geeigneter Standorte für Windkraftanlagen und die Nutzung von Geothermie im Kreisgebiet berichteten Wolfgang Schulze, Kreis Gütersloh, und Markus Röscheisen von der Firma Konrad Stükerjürgen Wassertechnik in Rietberg.

"Das Ziel ist es, im Jahr 2050 energieautark zu sein", so Frank Scheffer, Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt des Kreises Gütersloh. In zwei Arbeitsgruppen wurden daher Ideen für neue energetische Konzepte vorgeschlagen, Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung aufgezeigt und Projektkooperationen diskutiert. Eines ist bei den Ideen der Workshopteilnehmer besonders deutlich geworden: Der Trend geht hin zur dezentralen Energieversorgung.

Weitere Workshops im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes folgen: "Energieeffizienz und Unternehmen" (4. Juni), "Mobilität"(14. Juni) und "Öffentlichkeitsarbeit und Standortmarketing" (27. Juni). Start ist jeweils um 17 Uhr im Kreishaus Gütersloh.

Info und Kontakt:

Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh:

geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
Telefon: 05241 / 85-2763


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