Klimaschutzkonzept - Erste Workshoprunde erfolgreich abgeschlossen: Für ein gutes Klima im Kreis Gütersloh

Gütersloh, 06.07.2012. Fünf Workshops, über 100 engagierte Teilnehmer und viele gute Ideen sind das Resultat der ersten Workshoprunde zum Klimaschutzkonzept des Kreises Gütersloh. Die zweite Runde startet im Herbst.

Kim Nadine Ortmeier
Klimaschutzmanagerin Kim Nadine Ortmeier lädt Interessenten zu fünf weiteren Workshops im Herbst ein.

An fünf Terminen wurden folgende Themen diskutiert: Windkraft, Geothermie, nachhaltige Siedlungskonzepte, unabhängige Energieberatungen, Reduzierung des Energieverbrauchs, Mobilitätskonzepte und die Darstellung in den Medien. "Alle Teilnehmer konnten ihre Ideen und Projektvorschläge einbringen - egal wie verrückt sie sich im ersten Moment anhörten", berichtet Klimaschutzmanagerin Kim Nadine Ortmeier. "Und immer war das Vorgehen gleich: Referenten wie Hubert Hermelingmeier, Energiemanager der Firma Miele, Professor Jens Haubrock, Fachhochschule Bielefeld, und Michael Kuhne, Gestaltende GmbH, setzten jeweils zu Beginn der Workshops einen einführenden Impuls. Mal stand der aktuelle Stand der Technik im Vordergrund, mal war es die Erfahrung oder das Best-Practise-Beispiel."

Vorgeschlagen wurde beispielsweise, einen Wettbewerb "Älteste Heizung im Kreisgebiet" auszuloben, Bürgerbeteiligungsgesellschaften für Wind- und Photovoltaik-Anlagen zu gründen, energetische Komplettlösungen für neue Gewerbegebiete zu entwickeln und die besten Projekte für den Klima- und Ressourcenschutz in einem Atlas zusammen zu bringen.

Flipchart-Papier zu den Zielen des Klimaschutzkonzepts
Die Ziele für das Klimaschutzkonzept des Kreises Gütersloh werden in der zweiten Workshoprunde festgelegt.

Vor allem bei dem Thema Mobilität gab es viele Ideen: Aktionstage "Autofreie Innenstadt", Bürgermeister mit Elektrofahrrädern, ein Kombiticket für den Öffentlichen Personennahverkehr, die Schaffung von weiteren Abstellmöglichkeiten für Fahrräder in der Innenstadt und den Bau von Radschnellwegen.

"Die Resonanz auf unsere Workshops war wirklich gut. Die vielen konstruktiven Vorschläge der Teilnehmer kommen aus allen Themenfeldern und bilden so eine gute Grundlage um die Maßnahmen für das Klimaschutzkonzept zu konkretisieren", so Wilhelm Gröver, Leiter der Abteilung Umwelt beim Kreis.

Ziel der Veranstaltungen ist es, den Kreis Gütersloh auf dem Weg zum Gold-Status beim Europäischen Energiewettbewerb einen Schritt weiter in Richtung der höchsten Auszeichnung zu bringen. Langfristig, bis 2050, so hat es der Kreistag beschlossen, soll der Kreis Gütersloh energieautark werden.

Interessenten sind zur weiteren Beteiligung eingeladen. Ende September werden die Ideen und Projektansätze in weiteren Workshops konkretisiert und in das Klimaschutzkonzept integriert. Die Umsetzung der Projekte startet Anfang 2013.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus den ersten Workshops und weitere Informationen stehen auf den Kreisseiten unter der Rubrik Energie & Klima bereit.

Die Termine für die zweite Workshoprunde:

  • 25.09.2012: Planen, Bauen, Sanieren, Energieeffizienz
  • 27.09.2012: Erneuerbare Energien
  • 04.10.2012: Mobilität
  • 23.10.2012: Energieeffizienz und Unternehmen
  • 21.11.2012: Öffentlichkeitsarbeit und Standortmarketing