Koordinatorin der MiMi-Gesundheitsmediatoren jetzt bei der AWO

Gütersloh, 01.02.2016. Das Gesundheitsprojekt ‚Mit Migranten für Migranten (MiMi)‘ informiert Migrantinnen und Migranten mit Hilfe von mehrsprachigen Gesundheitsmediatoren über das deutsche Gesundheitswesen und fördert damit gesunde Lebensweisen und Integration.

Bei der Arbeiterwohlfahrt in Gütersloh ist das Gesundheitsprojekt 'Migranten für Migranten' jetzt angedockt. Darüber freuen sich (v. l.) Thomas Hellmund (Integrationsagentur), Ines Wolter (Leiterin der Awo-Fachdienste), Anila Börger (neue Koordinatorin), Thomas Johannwille (BKK Ber-telsmann), Christel Kunz und Dr. Matthias Gubba (Leiter der Abteilung Gesundheit des Kreises), Katja Prause (Bürgerinformation Gesundheit) und Peter Kinnett (BKK Miele). Bild: Johannes Bitter/Glocke
Bei der Arbeiterwohlfahrt in Gütersloh ist das Gesundheitsprojekt 'Migranten für Migranten' jetzt zusätzlich angedockt. Darüber freuen sich (v. l.) Thomas Hellmund (Integrationsagentur), Ines Wolter (Leiterin der Awo-Fachdienste), Anila Börger (neue Koordinatorin), Thomas Johannwille (BKK Bertelsmann), Christel Kunz und Dr. Matthias Gubba (Leiter der Abteilung Gesundheit des Kreises), Katja Prause (Bürgerinformation Gesundheit) und Peter Kinnett (BKK Miele). Foto: Johannes Bitter/Glocke

Bereits seit vielen Jahren arbeiten die AWO- Fachdienste für Migration und Integration eng mit dem Kreis Gütersloh beim MiMi-Gesundheitsprojekt zusammen. Unterstützt werden sie dabei von den Betriebskrankenkassen Bertelsmann und Miele. Mit einer neuen Kooperationsvereinbarung wurde diese Zusammenarbeit jetzt weiter intensiviert und Anila Börger konnte, zunächst auf drei Jahre befristet, als Koordinatorin der MiMi-Gesundheitsmediatoren bei den AWO-Fachdiensten für Migration und Integration eingestellt werden. Börger ist verantwortlich für den intensiven Austausch der Gesundheitsmediatorinnen und -mediatoren untereinander, bearbeitet Anfragen zum Projekt und unterstützt bei der Planung und Durchführung von Schulungen und Fortbildungen.  "Wir freuen uns sehr, dass wir die gute Zusammenarbeit mit dem MiMi-Projekt durch die Einstellung von Anila Börger weiter intensivieren können und danken dem Kreis und den BKKs für die Unterstützung" betont Petra Rixgens vom AWO-Bezirksverband OWL.

Das MiMi-Projekt wurde vom Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. entwickelt und begann 2003 in vier deutschen Städten. Heute gibt es MiMis  in Deutschland an rund 60 Standorten und seit 2012 auch in Österreich. Das Gesundheitsprojekt im Kreis Gütersloh startete 2009. Bisher wurden mehr als 200 Informationsveranstaltungen in verschiedenen Sprachen zu Themen wie Gesundheitsversorgung, Kindergesundheit oder gesunde Ernährung durchgeführt. Betreut wird es wie bisher von der Bürgerinformation Gesundheit und Selbsthilfekontaktstelle (BIGS) und der Geschäftsstelle Gesundheitskonferenz des Kreises Gütersloh. Im Herbst 2015 erhielt das MiMi-Projekt den European Health Award und wurde damit als bestes europäisches Gesundheitsprojekt ausgezeichnet.

Anila Börger ist in den Räumen der AWO-Fachdienste für Migration und Integration (Hohenzollernstr. 15) jeweils donnerstags von 10 bis 12 Uhr oder unter Telefon 05241 7080642 erreichbar.