Krankenkassen im Kreis Gütersloh fördern die Selbsthilfe gemeinsam in diesem Jahr mit rund 56.000,00 Euro

Gütersloh, 26.04.2016. Das Selbsthilfefördergremium im Kreis Gütersloh besteht aus Vertretern der gesetzlichen Krankenkassen, Vertretern der Selbsthilfegruppen und einer Mitarbeiterin der BIGS-Bürgerinformation Gesundheit und Selbsthilfekontaktstelle des Kreises Gütersloh.

Selbsthilfefördergremium
Vertreter der gesetzlichen Krankenkassen, der Selbsthilfegruppen (SHG) und der BIGS beim Treffen im Kreishaus Gütersloh (v.l.): Peter Kinnett (BKK Miele), Dieter Nottbrock (SHG Angst, Panik, Depression), Ursula Hilbert (AOK Nordwest), Dirk Langert (IKK classic), Jenny von Borstel (BIGS), Jürgen Gottsleben (Diabetiker im Kreis GT), Julia Kruse (IKK classic), Michael Abeling(DAK-Gesundheit), Claudia Voß (Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau), Günter Philipps (Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe) und Anette Harnischfeger (SHG Schlaganfall).

Dieses Gremium berät die Anträge der Selbsthilfegruppen auf pauschale Förderung. In diesem Jahr werden 90 Gruppen mit rund 56.000,00 Euro gefördert. Mit diesem Geld werden die Grundkosten einer Selbsthilfegruppe (z.B. Porto, Fotokopien, Telefonkosten) unterstützt.

"Die Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfe und Krankenkassen funktioniert im Kreis Gütersloh hervorragend", so Claudia Voß von der SVLFG - Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. "Zusätzlich zu dieser finanziellen Anerkennung möchten wir uns aber auch bei den vielen Aktiven der Selbsthilfegruppen im Kreis Gütersloh für ihr Engagement bedanken. Diese Arbeit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden."

Fragen zum Förderverfahren können bei den Mitarbeiterinnen der BIGS gestellt werden oder bei den Krankenkassen vor Ort.