Kreis prüft 29 angehende Jungjäger: Neuer Jägerprüfungsausschuss für fünf Jahre bestellt

Gütersloh, 09.05.2016. Der ehrenamtlich tätige Jägerprüfungsausschuss des Kreises Gütersloh ist für fünf Jahre neu bestellt worden. Karl-Heinrich Hoyer scheidet nach mehr als 20-jähriger Tätigkeit aus dem Amt des Ausschussvorsitzenden aus.

Der neu bestellte Prüfungsausschuss beim Kreis Gütersloh: (v. l.) Reinhard Hermelingmeier (Rietberg), Dr. Wolfgang Schwentker (Leiter der Abteilung Ordnung des Kreises Gütersloh), Carsten Engelbrecht (Gütersloh), der bis-herige Vorsitzende Karl-Heinrich Hoyer (Melle), Albert Haggeney (stellv. Kreisjagdberater, Herzebrock-Clarholz), Dieter Wortmeier (Rheda-Wiedenbrück), Christoph Wiegand (Paderborn), Jens Brinkmann (Rietberg), Manuel Bünte (Untere Jagdbehörde Kreis Gütersloh), Alfons Stammeier (Kreisjagdberater, Rietberg). Foto: Kreis Gütersloh.
Der neu bestellte Prüfungsausschuss beim Kreis Gütersloh: (v. l.) Reinhard Hermelingmeier (Rietberg), Dr. Wolfgang Schwentker (Leiter der Abteilung Ordnung des Kreises Gütersloh), Carsten Engelbrecht (Gütersloh), der bis-herige Vorsitzende Karl-Heinrich Hoyer (Melle), Albert Haggeney (stellv. Kreisjagdberater, Herzebrock-Clarholz), Dieter Wortmeier (Rheda-Wiedenbrück), Christoph Wiegand (Paderborn), Jens Brinkmann (Rietberg), Manuel Bünte (Untere Jagdbehörde Kreis Gütersloh), Alfons Stammeier (Kreisjagdberater, Rietberg). Foto: Kreis Gütersloh.

Carsten Engelbrecht wechselt von der Stellvertreterfunktion zum ordentlichen Mitglied. Die übrigen Ausschussmitglieder Reinhard Hermelingmeier und Jens Brinkmann (ordentliche Mitglieder), Alfons Stammeier (Kreisjagdberater), Manuel Bünte (Untere Jagdbehörde Kreis Gütersloh) sowie Dieter Wortmeier, Christoph Wiegand, Albert Haggeney und Dr. Wolfgang Schwentker (Stellvertretende) wurden erneut auf fünf Jahre für ihre Posten bestellt.

 

Zuletzt hat der Ausschuss Ende April Jungjäger zur Jägerprüfung empfangen. Ein Jahr nach Inkrafttreten des Ökologischen Jagdgesetzes in NRW traten bei der Unteren Jagdbehörde des Kreises Gütersloh auch in diesem Jahr wieder 29 Kandidaten zur Prüfung an. Das neue Jagdrecht wird seitens der Jägerschaft nicht besonders positiv aufgefasst, da es in weiten Teilen der Jagdausübung erhebliche praktische Probleme mit sich bringt, die nicht ohne großen Mehraufwand zu beheben sind. An der Abnahme der jährlichen Jägerprüfung wurden hingegen keine Änderungen vorgenommen: Die 9 Frauen und 20 Männer wurden vom Jägerprüfungsausschuss schriftlich und mündlich-praktisch in den Sachgebieten Kenntnis der Tierarten, Wildbiologie, Wildhege, Naturschutz, Jagdbetrieb, waidgerechte Jagdausübung, Sicherheitsbestimmungen, Jagdhundewesen, Behandlung des erlegten Wildes, Wildkrankheiten, Grundzüge des Land- und Waldbaues, Wildschadenverhütung, Waffentechnik, Führung von Jagd- und Faustfeuerwaffen, Jagd-, Waffen-, Tier- und Naturschutzrecht und hinsichtlich ihrer Schießfähigkeiten geprüft.

 

Die hohen Ansprüche an das 'grüne Abitur' absolvierten insgesamt 24 Personen erfolgreich. 4 Teilnehmer haben im September nochmal die Möglichkeit im Rahmen der Nachprüfung die Voraussetzung für den Jagdschein zu erhalten. Diese findet dann unter der Leitung des neuen Prüfungssauschusses statt.