Feierstunde im Kreishaus

Berufswege in der Retrospektive

Landrat Sven-Georg Adenauer und Personalratsvorsitzender Thomas Haase (rechts) gratulieren den Dienstjubilaren (v.l.) Christine Jäcksch, Monika Tönnißen, Jens Köhler, Elisabeth Teckentrup und Otfried Hopmann. Foto: Kreis Gütersloh


40 Jahre arbeitet Monika Tönnißen (Warendorf) bereits im öffentlichen Dienst, 39 davon als Sozialpädagogin im Gesundheitsamt. Sie ist für die psychiatrische Beratung in Versmold, Harsewinkel, Rheda und Langenberg zuständig. Ihre Kolleginnen und Kollegen beschreiben sie als sehr empathische und kommunikative Person, die immer einen guten Rat parat hat. Diese Eigenschaften kommen ihr auch bei ihren Ehrenämtern zu Gute: Sie engagiert sich als Trauerbegleiterin und ist schon seit 20 Jahren in der praktischen Sozialarbeit der Caritas aktiv.

Elisabeth Teckentrup (Rheda-Wiedenbrück) begann ihre berufliche Laufbahn vor 40 Jahren als Kreisassistenten-Anwärterin beim Kreis Gütersloh. Nach der Ausbildung arbeitete sie 28 Jahre in der Abteilung Jugend, bevor sie im Jahre 2009 in die Abteilung Soziales wechselte. Dort kümmert sie sich bis heute um die Ausbildungsförderung, in dem sie unter anderem BAföG-Anträge bearbeitet. Ihre Kolleginnen und Kollegen schätzen Teckentrup als Teamplayerin.

Jens Köhler (Gütersloh) arbeitet seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst. Nach seinem Medizinstudium in Bochum, der Ärztlichen Prüfung sowie seinen Berufsanfängen als Assistenzarzt absolvierte Köhler eine neurologisch-psychiatrische Weiterbildung. Im Jahr 1998 kam die Abordnung als Arzt vom Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises, zu dessen Leiter er 2005 bestellt wurde. Zu Köhlers Arbeitsschwerpunkten gehören Suchtberatung, Diagnostik sowie Krisenintervention.

Christine Jäcksch (Halle (Westf.)) ist seit 25 Jahren beim Kreis beschäftigt. Nachdem sie zunächst beim Kreissportbund das Angebot für Kinderbewegung mitgestaltet hatte, wechselte sie in die Abteilung Jugend. Dort arbeitet sie jetzt bereits seit 23 Jahren: Zunächst war sie kreisweit für Jugendpflege und Vormundschaften zuständig, aktuell kümmert sie sich um den Bereich Jugendhilfe im Strafverfahren. Dabei betreut sie strafauffällige Jugendliche ab 14 Jahren. Die Kolleginnen und Kollegen schätzen Jäcksch als empathische und einfühlsame Person, die Probleme erkennt, Zusammenhänge durchschaut und daraufhin Projekte und Hilfen entwickelt.

Otfried Hopmann (Borgholzhausen) feierte sein 25jähriges Dienstjubiläum. Der gelernte Landwirt ist seit 1994 als Fleischkontrolleur in der Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Kreises tätig. Als amtlicher Fachassistenz ist er dabei drei bis vier Tage pro Woche im Betrieb Tönnies unterwegs. Als Frühaufsteher übernimmt Hopmann am liebsten die erste Schicht. Diese beginnt zwischen drei und vier Uhr morgens. So kann er sich am Nachmittag um seinen eigenen Hof kümmern.