Radweg an der Haller Straße/Ebbesloher Straße fertig: "Kreis ist ein Stück zusammen gewachsen"

Gütersloh/Steinhagen, 28.06.2012. Nach einjähriger Bauzeit ist der Radweg an der Haller Straße/Ebbesloher Straße (K 32) zwischen Gütersloh-Isselhorst und Steinhagen-Brockhagen offiziell für den Verkehr frei gegeben worden. "Der Kreis Gütersloh wächst wieder ein Stück zusammen", meinte Landrat Sven-Georg Adenauer bei der offiziellen Übergabe des 1,5 Millionen Euro teuren Bauwerks.

Landrat bei der Radweg-Freigabe
Das symbolische Band zerschnitten auf dem Radweg an der Haller Straße (v.l.) Klaus Tönshoff (Vorsitzender des Straßen- und Verkehrsausschusses Kreis Gütersloh), Landrat Sven-Georg Adenauer, Steinhagens Bürgermeister Klaus Besser und Markus Dorgerloh, Geschäftsführer der Baufirma Gröschler (Gütersloh). Im Hintergrund rechts sein Bauleiter Hartmut Dreyer.

Adenauer hob besonders die Verbesserung der Verkehrssicherheit hervor. Die Länge der Ausbaustrecke beträgt 4,7 Kilometer. Sie unterteilt sich in zwei Abschnitte: Vom Dorfrand Isselhorst bis zur Kreuzung mit der Münsterlandstraße / Queller Straße (L 806) mit rund 0,4 Kilometer und von dieser Kreuzung Richtung Brockhagen entlang der Haller Straße über 4,3 Kilometer bis zur Gütersloher Straße (L 782). Der straßenbegleitende Radweg wird durch den Seitengraben oder einen Sicherheitsstreifen von der Fahrbahn getrennt. Vorhandene Gräben und Bankette wurden überarbeitet. Drei neue Überführungsbauwerke über Gewässer wurden erforderlich, unter anderem über den Lichtebach.

Im Rahmen dieser Baumaßnahme wurden auch schadhafte Fahrbahnbereiche der K 32 instandgesetzt. Geplant wurde der Radwegebau durch das Ingenieurbüro Röver, Gütersloh. Die Bauausführung erfolgte durch die Tiefbaufirma Gröschler, Gütersloh. Während der Radwege-Baumaßnahme musste die K 32 vorübergehend komplett gesperrt werden, um die Sicherheit der Mitarbeiter der Bau ausführenden Firma zu gewährleisten. An den Gesamtkosten von 1,5 Millionen Euro beteiligte sich das Land NRW mit 60 Prozent der anrechenbaren Kosten (700.000 Euro). Der Radweg selbst kostete 1.05 Millionen Euro, die teilweise Instandsetzung der Fahrbahn 275.000 Euro und Grunderwerb sowie Vermessung 175.000 Euro. In den Radwegebaukosten enthalten sind auch die Kosten für die Brücken über Lichtebach und die anderen Gewässer in Höhe von 150.000 Euro.

Am Samstag, 30. Juni, feiert die "Initiative Radweg für Hollen" den Bau mit einem "Radweg-Fest" von 13 bis 18 Uhr (Ecke Bronzeweg/Haller Straße).