Sonne sucht Dach - Solarenergie Schwerpunkt am ALTBAUNEU-Stand: Kreis Gütersloh stellt Solardachkataster auf der Baumesse vor

Gütersloh, 22.01.2013. Die Energiepreise steigen unaufhaltsam. Grund genug sich über die Kosten und Fördermöglichkeiten von Sanierungsmaßnahmen am Haus und zum Einsatz erneuerbarer Energien zu informieren. Auf der Baumesse in Rheda-Wiedenbrück vom 1. bis zum 3. Februar bietet sich mit über 200 Ausstellern eine gute Gelegenheit dazu.

Energieberater, Vertreter des Kreises Gütersloh, der Städte Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh, Harsewinkel und der Gemeinde Herzebrock-Clarholz, Studierende des Reckenberg-Berufskollegs in Rheda-Wiedenbrück sowie die Kreishandwerkerschaft mit dem Plakat des ALTBAUNEU-Energieberatungsstandes des Kreises Gütersloh für die Baumesse
Werben gemeinsam für den Besuch des ALTBAUNEU-Energieberatungsstandes des Kreises Gütersloh (v.l.): Kim Nadine Ortmeier (Kreis Gütersloh), Jutta Sorey (Energieberaterin, Werther), Friedhelm Drüner (Kreishand-werkerschaft), Matthias Starke (Energieberater, Harsewinkel), Frank Ottenströer (Energieberater, Schloß Holte-Stukenbrock), Dr. Norbert Claus (Recken-berg-Berufskolleg), Josef Dieding (Energieberater, Werther), Uwe Schiewe (Gemeinde Herzebrock-Clarholz), Bernd Schüre (Stadt Gütersloh), Oliver Vredenburg (Energieberater, Borgholzhausen), Dorothee Kohlen (Stadt Rheda-Wieden-brück), Reiner Stracke (Energieberater, Steinhagen), Henrich Hardieck (Firma Geoplex, Osnabrück), Richard Stefanik und Frank Simon (beide Energieberater in Gütersloh).

Am ALTBAUNEU-Energieberatungsstand des Kreises Gütersloh warten am Messewochenende mehrere unabhängige Energieexperten auf Ratsuchende. Neben der Energieberatung zur Altbausanierung bildet in diesem Jahr die Nutzung der Solarenergie zur Strom- und Wärmeerzeugung am Gemeinschaftsstand einen Schwerpunkt. Das Beratungsangebot ist Bestandteil der Initiative "Sonne sucht Dach", die der Kreis Gütersloh vor Kurzem mit den Kommunen und zahlreichen weiteren Kooperationspartnern ins Leben gerufen hat.

Wer träumt bei den derzeitigen Strompreisen nicht davon, seinen Strom selbst zu erzeugen und zu nutzen? "Aber ist mein Dach überhaupt geeignet und lohnt sich die Investition? Wie hoch ist der Stromertrag? Welchen Anteil kann ich selbst nutzen?", wird sich so manch ein Hausbesitzer fragen.

Das Solardachkataster, das eine Ersteinschätzung per Mausklick ermöglicht, bildet eine gute Informationsgrundlage für diese Fragen. Das kreisweite Internetportal wird am ALTBAUNEU-Stand vorgestellt. Jeder Besucher kann den Solardachcheck einfach und schnell selbst durchführen (oder durchführen lassen). "Die Berechnungen mit Hilfe der Internetkarte ersetzen aber keine fundierte, unabhängige Energieberatung", erklärt Ursula Thering, Projektleiterin beim Kreis Gütersloh. Deshalb empfiehlt sie allen Interessenten nach dem Internet-Check die kostenlose und neutrale Energieberatung am Stand zu nutzen.

Drei Solarmodelle, die von den Studierende einer Technikerklasse vom Reckenberg-Berufskolleg in Rheda-Wiedenbrück unter Federführung von Dr. Norbert Claus gebaut wurden, ergänzen das Informationsangebot am Stand. Anhand der Modelle erläutern die Studierenden den Aufbau der Anlagentechnik und wesentliche Einflussfaktoren auf die solare Strom- und Wärmeproduktion in unserer Region.

Felix Kloosterboer und Ludger Ottensmann
Felix Kloosterboer (l.), Ludger Ottensmann (r.) und ihre Kommilitonen vom Reckenberg-Berufskolleg erläutern an einem Photovoltaikmodell das Thema Stromeinspeisung und Eigenverbrauch.

Auch das Thema Eigenverbrauch wird an einem Photovoltaikmodell verdeutlicht. Eine Vortragsreihe, die der Kreis mit der Kreishandwerkerschaft organisiert hat, rundet das Informationsangebot zu den Themen Bauen, Sanieren und Energie erzeugen ab.

Weitere Informationen sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh abrufbar. Für Fragen steht zudem die Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh unter Telefon 05242-85 2762 oder unter der E-Mail-Adresse geschützte E-Mail-Adresse als Grafik zur Verfügung. Organisatorische Hinweise vom Messeveranstalter sowie ein Ausstellerverzeichnis sind im Internet unter http://bauen.baumesse.de/rheda-wiedenbrueck/ oder per Telefon unter 02506-300290 erhältlich.

Zum Thema: Vortragsreihe "Bauen und Sanieren"

Christian Gärtner und Daniel Fecke
Welchen Einfluss die Sonneneinstrahlung auf den Ertrag hat, demonstrieren Christian Gärtner (l.), Daniel Fecke (r.) und ihre Kommilitonen vom Reckenberg-Berufskollegs anhand eines selbstgebauten Modells bei der Baumesse.

Kostenfreie Vorträge für Verbraucher:

Samstag, 02. Februar 2013:

  • 13:45 bis 14:45 Uhr "Zu Hause wohnen - solange wie möglich" (Thomas Krüger, AWO-Wohnberatungsagentur, Gütersloh)
  • 15:15 bis 16:15 Uhr "Photovoltaik, Speicher und Wärmepumpen - ein starkes Team" (Sven Kersten, EnergieAgentur.NRW, Düsseldorf)
  • 16:45 bis 17:30 Uhr "Fachwerkhäuser dämmen - aber richtig" (Thomas Spooren, Architekt, Gütersloh)

 

Sonntag, 03. Februar 2013:

  • 11:30 bis 12:30 Uhr "Bürgerenergieanlagen - ein Modell für jeden?" (Christina Wallraf, Verbraucherzentrale NRW, Düsseldorf)
  • 14:00 bis 15:00 Uhr "Dachdämmung fachgerecht durchführen" (Peter Jöns, Handwerksbildungszentrum, Brackwede)
  • 15:30 bis 16:00 Uhr "Qualitätskontrolle am Bau - Teil 1: Luftdichtheitsmessung" (Claudia Reckefuß, e&u energiebüro, Bielefeld)
  • 16:15 bis 16:45 Uhr "Qualitätskontrolle am Bau - Teil 2: Gebäudethermografie" (Claudia Reckefuß, e&u energiebüro, Bielefeld)

 

Fortbildungsveranstaltung für Architekten, Ingenieure und Energieberater

Samstag, 02. Februar 2013:

  • 10:30 bis 13:15 Uhr "Photovoltaik - Energie intelligent nutzen"; Referenten: Sven Kersten, EnergieAgentur.NRW, und Henrich Hardieck, Geoplex GmbH; von der AKNW und der IKBau NRW anerkannt, Teilnehmerbeitrag 20 Euro pro Person; Anmeldung bis zum 25. Januar 2013 beim Kreis Gütersloh unter Telefon 05241/85 2703 oder E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik erforderlich.

Weitere Infos im WWW: