Fit durch den Arbeitstag

Gütersloh, 29.10.2018. Müde Augen, verspannte Muskelpartien und Dauerstress sind nur ein paar der negativen Nebeneffekte nach einem anstrengenden Arbeitstag.

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Mechthild Piepenbrock und Friedhelm Kornitzki engagieren sich für das Betriebliche Gesundheitsmanagement beim Kreis Gütersloh und organisieren die Gesundheitsaktionstage im zweijährigen Rhythmus.

Langfristig können sie zu chronischen körperlichen und psychischen Beschwerden führen. Damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fit und gesund bleiben, veranstaltet das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) des Kreises Gütersloh alle zwei Jahre Gesundheitsaktionstage. Dieses Mal stand die Präventionsmaßnahme unter dem Motto 'Beweglichkeit und psychische Belastung'.

"Die Kolleginnen und Kollegen nehmen das Angebot mit zunehmendem Interesse an. Von Jahr zu Jahr können wir mehr Anmeldungen verzeichnen", erklärte Mechthild Piepenbrock (BGM Kreis Gütersloh). An verschiedenen Ständen und Stationen konnten sich die interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren, durchchecken und beraten lassen. Bei den klassischen Untersuchungen wie beispielsweise Blutdruck messen, Lungenfunktions- oder Diabetestest konnte jeder einfach vorbeischauen. Beim Stand des Kreissportbundes drehten sich alle Übungen um die Alltagsfitness. Bein- und Armkraft, Dehnungen und Koordinationsaufgaben standen auf dem Programm.


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Der AOK-Mitarbeiter erklärt Sven Loerchner (Mitarbeiter des Kreises Gütersloh) wie der Rücken-Check funktioniert.

Bei den zeitintensiveren Checks, die von der Techniker Krankenkasse und der AOK angeboten wurden, war eine vorherige Anmeldung erforderlich. "Die Resonanz war sehr hoch, sodass die Angebote ausgebucht waren", berichtete Friedhelm Kornitzki (BGM Kreis Gütersloh). Beim Rückenbelastungstest und dem sogenannten Mobee Fit standen verschiedene Muskelgruppen sowie Gelenke auf dem Prüfstand. Um Verspannungen und Schmerzen zu vermeiden gilt es, die Rücken- und Rumpfmuskeln zu stärken und die Gelenke durch gezielte Übungen beweglich zu halten.  "Aber auch kleine Veränderungen in den Arbeitsabläufen und in der Gestaltung des Arbeitsplatzes wirken sich bereits positiv auf die Ergonomie aus", erklärte Kornitzki. So sei die Höhe des Bildschirmes, die Einstellung des Stuhls, sowie die Positionierung der Tastatur entscheidend, um Verspannungen vorzubeugen. Er empfiehlt außerdem die sogenannten Shortcuts, also Tastenkombinationen,  öfter zu benutzen, statt mit der Maus zu arbeiten.


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Auch Azubis machen mit: Lena Bodenberger (Auszubildende zur verwal-tungsfachangestellten) und Marleen Brauch (Auszubildende zur Verwal-tungswirtin) haben beim Alltagsfitnesstest mitgemacht und sich je eine Kartenbox mit verschiedenen Fitnessübungen mitgenommen.

Erhöhter Puls, Schweißausbrüche oder Herzrasen - In Stresssituationen reagiert jeder Mensch anders. Beim Cardioscan konnten die Teilnehmer nicht nur ihre Herzfrequenz messen, sondern auch ihr persönliches Stresslevel feststellen lassen. "Es ist wichtige, die eigene Belastungsgrenze zu kennen, um rechtzeitig einen Gang runter zu schalten", erläuterte Sascha Gutmann (Techniker Krankenkasse) in seinem Vortrag zum Thema Stressbewältigung.

Die BIGS (Bürgerinformation Gesundheit und Selbsthilfekontaktstelle) informierte an ihrem Stand über ihr aktuelles Programm gegen psychische Erkrankungen und zur Suchtbekämpfung. Ratefreudige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten ihr Wissen rund um das Thema Gesundheit beim Quiz unter Beweis stellen und auf einen der vielen tollen Preise hoffen. Aber nicht nur an den Gesundheitsaktionstagen nimmt die Fitness einen großen Stellenwert bei der Kreisverwaltung ein. Ganzjährig können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus einem breiten Angebot an Betriebssportarten ihren Lieblingskurs auswählen.