Kreisweite DKMS-Typisierungsaktion der Feuerwehren

Gütersloh, 23.11.2018. Auf Initiative des Kreisfeuerwehrverbandes Gütersloh wurden alle Wehr- und Löschzugführer dafür gewonnen am Samstag, 1. Dezember, ihre Feuerwehrgerätehäuser, in der Zeit von 12 bis 15 Uhr, zu öffnen und mit eigenem Personal zu besetzen.

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Das Bild zeigt ganz rechts den Präsidenten der Deutschen Feuerwehrverbandes Hartmut Ziebs (Quelle: S.Darmstädter/DFV)

So kann eine Typisierungsaktion im gesamten Kreis Gütersloh zusammen mit der DKMS durchgeführt werden. Als Schirmherr konnte der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes Hartmut Ziebs gewonnen werden. Zu der angekündigten Aktion der Feuerwehren im Kreis Gütersloh kommentierte der Präsident: "Feuerwehrangehörige sind Lebensretter. Manchmal muss man einfach statt Strahlrohr und Löschwasser mit Wattestäbchen und Knochenmarkspende vorgehen. Auch das ist Retten-Löschen-Bergen-Schützen! Es ist toll, dass zum ersten Mal im Rahmen unserer Kooperation alle Feuerwehren eines Kreises aktiv sind und eine Registrierungsaktion parallel an allen Standorten anbieten." Diese einzigartige Aktion der Feuerwehr findet viele Befürworter und Unterstützer. So werden unter anderem die Organisatoren des Vereins 'Laufen und Gutes tun' mit einer Geldspende die so wichtige Maßnahme unterstützen. Jede Geldspende hilft Leben zu retten. Die Feuerwehrleute werden bei diesem besonderen sozialen Engagement umfangreich durch die DKMS unterstützt. Das notwendige Handwerkszeug wird in den Gerätehäusern der Städte und Gemeinden kostenlos gestellt. Organisiert wird die Aktion vom Kreisfeuerwehrverband Gütersloh. Die Bewohner der Städte und Gemeinde werden aufgerufen, sich typisieren zu lassen. Bundesweit konnten bisher noch nicht einmal zehn Prozent der Bevölkerung aktiviert werden. Dabei ist es heute relativ einfach, ein Menschenleben zu retten. Blutkrebs kann jeden treffen. In jedem Alter, unabhängig von der Herkunft. Für viele der Patienten ist die Stammzellentransplantation die einzige Überlebenschance. Immer noch finden viele Patienten keinen passender Spender.