Ausbau K14 (Tecklenburger Weg/Prozessionsweg): Offizielle Freigabe mit Bürgermeisterin und Landrat

Harsewinkel, 04.12.2018. Nach 16 Monaten Bauzeit kommt der Ausbau der Kreisstraße 14 (Tecklenburger Weg/Prozessionsweg) zwei Monate eher als geplant zum Abschluss. Mit Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide und Landrat Sven-Georg Adenauer wurde dies am Dienstag (4. Dezember 2018) um 14.30 Uhr im Ortskern von Harsewinkel gebührend zelebriert.
Offizielle Freigabe der K 14. Großbildansicht
Offizielle Freigabe der K 14 in Harsewinkel mit Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide und Landrat Sven-Georg Adenauer (Mitte).

Gäste aus der Politik, Vertreter der am Bau beteiligten Unternehmen und Verwaltungen so wie Bürger und Anlieger waren anwesend.

 

Adenauer lobt die reibungslos verlaufene Bauausführung, wie auch die gute Zusammenarbeit der Beteiligten, die zum frühzeitigen Abschluss des 'Großprojekts' des Kreisstraßenbauprogramms führte. Schon der erste Abschnitt - von der B 513 bis zum Tecklenburger Weg - unterschritt die ursprünglich erwartete Bauzeit um acht Wochen. Um die Belastung für Anwohner so gering wie möglich zu halten, war die Baustelle in vier Abschnitte von jeweils 250 Meter aufgeteilt wurde.

 

Aufgrund von maroden Straßen und Kanälen starteten die Stadt Harsewinkel und der Kreis Gütersloh im Juli 2017 mit den Bauarbeiten. Die Stadt ließ das Kanalnetz erneuern und der Kreis baute die Straße aus. Allein die Kosten für den Straßen, Rad- und Gehwegbau belaufen sich für den Kreis Gütersloh auf rund 1,7 Millionen Euro. Die Gütersloher Firma 'Gröschler' (Gütersloh) führte sämtliche Arbeiten aus.

 

345 Arbeitstage waren geplant, doch nur 275 Tage wurden benötigt. Der Komplettausbau der K14 trägt wesentlich zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse bei: Insbesondere mehr Sicherheit für Kinder und Jugendliche, die Kindergarten, Schule oder das städtische Frei- und Hallenbad besuchen wird gewährleistet durch barrierefreie Straßenüberquerungen und Zaunanlagen um Fußgänger und Radfahrer zu führen.

 

Nach der Baustelle ist vor der Baustelle: Der Landesbetrieb Straßen.NRW wird eine Rechtsabbiegerspur von der Bundesstraße 513 auf die K14 (die Claas-Kreuzung) bauen lassen, der Verkehr wird weiter fließen, die Baustelle soll ohne Sperrung auskommen. Der Kreis beteiligt sich an dieser Baumaßnahme mit 40.0000 Euro.

 

Leider haben zahlreiche Verkehrsteilnehmer, darunter auch Schwerlastverkehr , die für Anlieger zugänglich gehaltene Straße, unrechtmäßig  als Durchgangsstrecke benutzt und so die Arbeiten erschwert und für gefährliche Situationen gesorgt. In diesem Zusammenhang richtet der Kreis Gütersloh einen Appell an die Verkehrsteilnehmer: Um die Sicherheit der Baustellenmitarbeiter nicht zu gefährden, müssen Sperrungen und Anweisungen des Baustellenpersonals beachtet werden. Nur so ist es vertretbar, die Baustelle für Anlieger freizuhalten und diese nicht vollständig sperren zu müssen. Die Verkehrsteilnehmer müssen akzeptieren, dass der Durchgangs- und Schwerlastverkehr nicht erlaubt ist. Fahrten durch die Baustelle mit unverminderter Geschwindigkeit sind zu unterlassen.