Adenauer übernimmt bundesweite Schirmherrschaft

Gütersloh, 25.01.2019. Mit der Kampagne „Flagge zeigen für Tibet!“ macht die Tibet Initiative Deutschland mit ihren 50 Regionalgruppen seit 1996 jährlich am 10. März mit dem öffentlichen Hissen der tibetischen Flagge in Hunderten deutschen Städten und Gemeinden auf die Situation in Tibet aufmerksam und zeigt Solidarität. Jetzt hat Landrat Sven-Georg Adenauer zum Start der diesjährigen Kampagne die Schirmherrschaft übernommen.
Grafmanns, Besser, Klein-Schmeink, Adenauer und GehrkeGroßbildansicht
Gruppenfoto bei der Übergabe der Schirmherrschaft der Tibetinitiative 'Flagge zeigen' (v.l.): Axel Grafmanns (Geschäftsführer der Tibetinitiative Deutschland), Klaus Besser (Bürgermeister von Steinhagen und Sprecher der Bürgermeister im Kreis Gütersloh), Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink, Landrat Sven-Georg Adenauer und Stadtrat Dr. Wolfgang Gehrke (Darmstadt).

Im Kreishaus Gütersloh war bei der Übergabe am Freitag, 25. Januar,  auch Stadtrat Dr. Wolfgang Gehrke in Vertretung von Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch dabei. Er hatte die Schirmherrschaft in den vergangenen zwei Jahren hatte.

Mit der Kampagne 'Flagge zeigen für Tibet' erinnert die Tibet Initiative Deutschland am 10. März an den niedergeschlagenen Aufstand. Damals protestierte das tibetische Volk gegen die chinesischen Besatzer. In der Folge floh der Dalai Lama und über 100.000 Tibeter nach Indien. Zu seinem Einsatz als Schirmherr erklärte Adenauer: "Das Wichtigste ist, immer wieder auf die Missstände in Tibet hinzuweisen. Wir müssen öffentlichen Druck ausüben und dürfen nicht nachlassen. Damit zeigen wir deutliche unsere Haltung, Unrecht nicht hinzunehmen und an Leid nicht vorbeizusehen. Geografische Entfernungen spielen keine Rolle. Menschenrechte müssen überall gelten."