NSG Feuchtwiesen Vennheide

Nährstoffarme Sandböden mit seltenen Tier- und Pflanzenarten sind die Besonderheit in den Feuchtwiesen Vennheide.
Bewachsene SandflächeGroßbildansicht
Bild: Biologische Station Gütersloh/Bielefeld

Das sandige Gebiet wird durch großflächige Mager- und Feuchtwiesen und kleinflächigen Sandtrocken- und Borstgrasrasen gekennzeichnet. Diese sind besonders an Wegrändern unter Baumreihen aus Birken zu finden. Wie der Name schon sagt, an sonnigen Stellen sind häufig auch Bereiche mit Heide zu finden. Wo ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist, wächst die Glockenheide, auf trockenen Bereichen die Besenheide. Als Pflegemaßnahme wurde vor einigen Jahren auf einer feuchten Fläche eine Blänke abgeschoben. An den Ufern hat sich inzwischen eine lückige Ufervegetation mit der gefährdeten Art Sonnentau entwickelt.

Im Rahmen des Vertragsnaturschutzes werden einige Flächen extensiv bewirtschaftet. Sie bilden die geeignete Kulisse für typische Wiesenvögel wie Großer Brachvogel, Kiebitz und Schafstelze. Aufgrund der Flächengröße und des Vorkommens seltener Lebensräume mit seltenen Tier-und Pflanzenarten ist die Vennheide ein wichtiger Trittstein im Biotopverbund im Ostmünsterland. Einige Bereich im NSG sind als gesetzlich geschützte Biotope ausgewiesen.


Abgeschobene SandflächeGroßbildansicht
Bild: Biologische Station Bielefeld/Gütersloh

Steckbrief NSG Feuchtwiesen Vennheide:

Lage: in der Gemeinde Steinhagen nordwestlich des Ortsteils Brockhagen, nördlich der Harsewinkeler Straße

Größe: 124 ha

Kennzeichen: Magerwiesen, Feuchtgrünland, nährstoffarme Sandwege, lichte Kiefernwäldchen

Unterschutzstellung: 13.01.1989

Informationen für Besucher: Infotafeln im Gebiet

Ansprechpartner:
Untere Naturschutzbehörde des Kreises Gütersloh, Thomas Bierbaum:
geschützte E-Mail-Adresse als Grafik, Tel.: 05241/85-2712
Biologische Station Gütersloh/Bielefeld e.V.: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik,
Tel.: 05209/980101