NSG Gartnischberg

Buchenwald und Steinbruch - Natur aus erster und zweiter Hand
Extensives Grünland mit blühenden MargaritenGroßbildansicht

Im Naturschutzgebiet Gartnischberg gibt es mit gut strukturierten Waldmeister-Buchenwäldern sehr naturnahe Lebensräume. Auf den flachgründigen, kalkhaltigen Standorten südexponierter Lagen hat sich stellenweise der Orchideen-Buchenwald entwickelt. Durch eine ehemalige Niederwaldnutzung wurden die wärmeliebenden Pflanzen der Krautschicht weiter gefördert.

Stärker vom Menschen beeinflusst aber dennoch schutzwürdig sind die extensiv genutzten Trockenrasen mit Pflanzenarten der Roten Liste gefährdeter Arten.

Natur "aus zweiter Hand" schließlich findet man in einem Steinbruch. Dessen Felsvorsprünge nutzt der Uhu als Brutplatz.

Eine Wanderung über den Gartnischberg bietet Ihnen Einblicke in alle Bereiche des Naturschutzgebietes. Bitte bleiben Sie dabei auf den Wegen. Beachten Sie, dass das Betreten des Steinbruchs verboten ist und zur Brutzeit des Uhus auch gefährlich werden kann!

Das gesamte Naturschutzgebiet ist als Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Östlicher Teutoburger Wald" Teil des europäischen Schutzgebietssystems. Die Waldbereiche sind zudem in weiten Teilen gesetzlich geschützte Biotope.


Steckbrief NSG Gartnischberg:

Lage: in Halle, nordöstlich des Stadtgebietes

Größe: 105,7 ha

Kennzeichen: Waldmeister-Buchenwälder trocken-warmer Standorte, Steinbruch, Lebensraum verschiedener Greifvogel- und Eulenarten

Unterschutzstellung: 30. Juni 1999

Informationen für Besucher: Infotafeln und markierte Wanderwege im Gebiet, Teil des Naturparks TERRA vita

Ansprechpartner:
Untere Naturschutzbehörde des Kreises Gütersloh, Annette Pagenkemper: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik, Tel.: 05241/85-2717