NSG Tatenhauser Wald

Der Tatenhauser Wald besteht aus drei Teilflächen.
Tatenhauser WaldGroßbildansicht

Wertgebend sind die alten Laubwaldbestände - vor allem Buchen- und Eichenwälder - mit einem hohen Anteil an Alt- und Totholz. Über 400 Bäume werden als Lebensraum für Spechte, Insekten und andere Arten nicht forstlich genutzt und nach ihrem Absterben dem natürlichen Zerfall überlassen. Entlang der naturnahen Bachläufe kommen Auwälder vor.

Das gesamte Gebiet ist als Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Tatenhauser Wald bei Halle" Teil des europäischen Schutzgebietssystems. Au- und Sumpfwälder, Quellbereiche und naturnahe Fließgewässerabschnitte sind gesetzlich geschützte Biotope.

Der Wald ist Lebensraum seltener Tierarten, es kommen unter anderem zehn Fledermaus- und fünf Spechtarten vor. Zu den Besonderheiten gehören Bechstein- und Teichfledermaus, Schwarzspecht, Eisvogel und Kammmolch.

Erleben Sie den Tatenhauser Wald bei einem Spaziergang, aber bitte verlassen Sie zum Schutz der seltenen Tier- und Pflanzenarten nicht die markierten Wanderwege.


Steckbrief NSG Tatenhauser Wald:

Lage: in der Stadt Halle, nördlich von Tatenhausen sowie nördlich und östlich von Hörste

Größe: 114,2 ha

Kennzeichen: alte Laubwaldbestände, europaweit geschützte Tierarten

Unterschutzstellung: 17. Januar 2000

Informationen für Besucher:
Infotafeln und markierte Wanderwege im Gebiet

Ansprechpartner:
Untere Naturschutzbehörde des Kreises Gütersloh, Eberhard Beckemeyer: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik, Tel.: 05241/85-2716