3. Bildungskonferenz der Bildungsregion Kreis Gütersloh "Wege zur Inklusion - voneinander, miteinander, füreinander" vom 03.12.2014

Die Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems stellt für jede einzelne Bildungseinrichtung eine große Herausforderung dar. Eine zentrale Voraussetzung, um dieser Herausforderung zu begegnen und ein inklusives Bildungssystem zu entwickeln, ist die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Bildungsakteure.

Mit der 3. Bildungskonferenz "Wege zur Inklusion, voneinander - miteinander - füreinander" hatte sich das Bildungsbüro zum Ziel gesetzt, die Weiterentwicklung von regionalen Kooperationen zu unterstützen. Und so kamen auf Einladung des Bildungsbüros Kreis Gütersloh rund 230 Vertreter aus Kitas und Schulen, Schulaufsicht, Schulverwaltung, Kommunen, Kreis, Politik, auch Eltern.

Sofie Eichner
Moderatorin Sofie Eichner

Moderiert wurde die Veranstaltung von Sofie Eichner (StadtRaumKonzept Dortmund), die auch in die Prozessbegleitung zum Aktionsplan "Inklusives Gemeinwesen Kreis Gütersloh" eingebunden ist.

Über 230 TeilnehmerInnen auf dem Weg zur Inklusion.

Gäste der Konferenz im Austausch
Gäste im Infocafe

Ein reger Austausch fand bereits vor der offiziellen Begrüßung im Infocafé statt. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Zeit, um sich über den aktuellen Stand der Inklusion im Kreis Gütersloh sowie die unterstützenden Maßnahmen zu informieren, Materialien zum Thema Inklusion und Kooperation zu sichten und mit anderen Akteuren ins Gespräch zu kommen.

Begrüßung und Einführung

Susanne Koch, Kreisdirektorin bei der Begrüßung

"In der zweiten Bildungskonferenz ging es noch um Grundsatzfragen, jetzt sind wir schon ein ganzes Stück weiter", begrüßte Susanne Koch, Kreisdirektorin und Fachbereichsleiterin Bildung, Jugend und Soziales, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Bild rechts: Susanne Koch, Kreisdirektorin des Kreises Gütersloh

Michael Uhlich von der Bezirksregierung Detmold

Michael Uhlich, Abteilungsleiter Schule der Bezirksregierung Detmold,  lobte die Zusammenarbeit mit dem Kreis und hob die Wichtigkeit des Themas hervor. "Inklusion ist ein gesellschaftliches Thema, nicht nur ein Schulisches." Deswegen könne man nur etwas bewegen, wenn man auch gesellschaftlich etwas bewegt.

Bild links: Michael Uhlich, Bezirkregierung Detmold, Abteilungsleiter Schule

Impulsreferat

Melanie Urban beim Impulsreferat
Melanie Urban, Universität Bielefeld

In einem Impulsreferat widmete sich Melanie Urban von der Universität Bielefeld der "Kooperation als Schlüsselqualifikation in der Gestaltung inklusiver Bildungsprozesse". Als kooperationsfördernde Strukturen stellte sie zum Beispiel feste Zeiten für die Zusammenarbeit, gemeinsame Fortbildungen und Transparenz durch Ansprechpartnerinnen vor.

Praxisbericht

Katrin Zacher im Vortrag
Katrin Zacher, Grundschule Kleine Kielstraße, Dortmund

Einen Praxisbericht zu Inklusion und Kooperation hielt Katrin Zacher von der Grundschule Kleine Kielstraße in Dortmund, die Träger des Deutschen Schulpreises ist. Die Schule liegt in einem so genannten sozialen Brennpunkt, der durch hohe Arbeitslosigkeit und Armut geprägt ist. Durch systematische Kooperation sowohl im Kollegium als auch mit externen Partnern gelingt es der Schule in vorbildlicher Weise, diese Herausforderung gemeinsam zu meistern und die Kinder individuell zu fördern.

Themenforen

Teilnehmergruppe der Foren im Gespräch
Angeregter Austausch anhand von Leitfragen

In Foren zu sieben verschiedenen Themen nahmen die Teilnehmenden die zentralen Aufgaben der Bildungseinrichtungen, die im Kontext von Inklusion und Kooperation von besonderer Bedeutung sind, in den Blick.

Themenforen:

  1. Förderung von Kindern und Jugendlichen
  2. Beratung von Kindern, Jugendlichen und Eltern
  3. Gestaltung des Ganztags
  4. Übergangsgestaltung Kita - Primarstufe
  5. Übergangsgestaltung Primarstufe - Sekundarstufe I
  6. Übergangsgestaltung Sekundarstufe I - Sekundarstufe II
  7. Übergangsgestaltung Schule - Beruf

Die Ergebnisse der Themenforen können im unteren Downloadbereich oder über die Infoboxen im rechten Bildrand abgerufen werden.

Regionale Kooperationsforen

Regionale Arbeitsgruppen im Gespräch
Regionale Arbeitsgruppe im Gespräch

Anschließend diskutierten die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Kommunen in lokalen Foren angeregt darüber, wie Kooperationen im Zusammenhang mit Inklusion gelingen kann und entwickelten die nächsten Schritte für die Zusammenarbeit vor Ort.



Eine Fortsetzung bzw. Intensivierung der Kooperation in den einzelnen Kommunen mit Koordinierung durch den jeweiligen Schulträger ist wünschenswert. Um diesen Prozess in den Kommunen zu unterstützen, werden die Ergebnisse den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der einzelnen Foren und in jedem Fall dem jeweiligen Schulträger direkt per E-Mail zugeschickt.

Musik

Band "No Limits"

Den musikalischen Rahmen bildete die Band "No Limits" der Janusz Korczak-Gesamtschule aus Gütersloh. Das Publikum zeigte sich sehr beeindruckt von dem musikalischen Können der Schülerinnen und Schüler, die unter anderem eine Eigenkomposition von Hanna Broxtermann vortrugen. 

Das Bildungsbüro dankt allen Beteiligten für ihr Engagement und wünscht viel Erfolg für den gemeinsamen Weg zur Inklusion.

Filmstreifen

Impressionen der 3. Bildungskonferenz:

Als Ansprechpartner im Bildungsbüro stehen Ihnen
Norbert Kreutzmann, Tel: 05241/85-1528,
E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik
oder
Ingrid Weitzel, Tel: 05241/85-1502
E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik zur Verfügung.


Ergebnisse der Themenforen als Download:

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