KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss NRW) praxistauglicher gestalten - Neuerungen 2018

KAoA ist seit dem Schuljahr 2013/ 2014 im Kreis Gütersloh in ganz NRW flächendeckend eingeführt und blickt nun auf mehrere Jahre der Umsetzung zurück. Um die Praxistauglichkeit der Standardelemente weiter zu verbessern, wurden in Teilen die Rahmenbedingungen der Standardelemente in der Sek. I und Sek II überarbeitet.

Titelfolie zum Workshop

Berufsfelderkundungen trägergestützt:

Bei den trägergestützten Berufsfelderkundungen wurde die tägliche Durchführungszeit von bisher 8 Zeitstunden auf 7 Stunden reduziert. Hierbei findet Berücksichtigung, dass -besonders in einem Flächenkreis- Jugendliche häufig lange Anfahrtswege zu den jeweiligen Trägern zurückzulegen haben und ihnen durch die Stundenreduzierung die Teilnahme erleichtert wird.

Praxiskurse:

Seit dem Schuljahr 2017/2018 stehen die Praxiskurse einer breiteren Gruppe von Schülerinnen und Schülern zur Verfügung. Die Praxiskurse wurden für alle Schülerinnen und Schüler geöffnet, die ihre Berufswahlkompetenz stärken, sich in einem Berufsfeld praktisch erproben möchten und zudem Interesse an einer dualen Ausbildung haben. Die Praxiskurse können in Jahrgang 9 und/oder 10 besucht werden.

Die klassenweise Inanspruchnahme an den Praxiskursen ist ebenfalls möglich. Ebenso können Praxiskurse berufsfeldübergreifend durchgeführt werden. Die Möglichkeit, ein bestimmtes Produkt zu erstellen, wird so erleichtert.

Analog zur trägergestützten Berufsfelderkundung wurde die tägliche Durchführungszeit auf 7 Stunden herabgesetzt.

Berufs- und Studienorientierung in der Sek II:

Mit Beginn des aktuellen Schuljahres sind auch die Standardelemente in der Oberstufe weiter ausgestaltet worden.

Im Rahmen der Studienorientierung ist es das Ziel, die bestehenden Kooperationen zwischen Schule und Hochschule zu intensivieren und somit den Schülerinnen und Schülern einen guten Einblick in das studentische Leben und die Welt der Hochschulen zu geben. Die Workshops und Beratungsangebote finden daher direkt an den Hochschulen statt.

Darüber hinaus sind Elemente zur beruflichen Orientierung hinzugekommen. Hier geht es zunächst darum, im Workshop-Format die gemachten Erfahrungen aus der Sek I zu reflektieren. Daraufhin werden berufliche Alternativen entwickelt, und jeder Schüler bzw. jede Schülerin beantwortet für sich die Frage, wie es nach dem (Fach-) Abitur weitergehen soll - mit einer Ausbildung oder einem Studium. Diese theoretischen Überlegungen können sie in Praxisphasen in Betrieb oder Hochschule ausprobieren, um so eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Ich stimme zu, dass diese Seite Cookies für Analysen verwendet.