Kreis Gütersloh startet in die Pilotphase des Landesförderprogrammes Kommunales Integrationsmanagement (KIM NRW)

Aufbauend auf den Erfahrungen des Modellprojekts „Einwanderung gestalten“ und basierend auf den Zielen der Teilhabe- und Integrationsstrategie 2030 hat das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) des Landes Nordrhein-Westfalen das flächendeckende Landesförderprogramm „Kommunales Integrationsmanagement“ (KIM NRW) initiiert.

Durch die Einführung des Kommunalen Integrationsmanagements soll die intra- und interkommunale Zusammenarbeit in den Kreisen gefördert werden. Neuzugewanderte sollen schneller integriert und besonders in den Phasen des Rechtskreiswechsels individuell unterstützt und begleitet werden. Das KIM besteht organisatorisch aus drei Bausteinen:

1.    Förderrichtlinie zur Implementierung eines strategischen Kommunalen Integrationsmanagements (strategischer Overhead) (KI Kreis Gütersloh/Stadt Gütersloh)

2.    Fachbezogene Pauschale für Personalstellen, um ein rechtskreisübergreifendes individuelles Case Management/Fallmanagement für die operative Basis des Kommunalen Integrationsmanagements einzurichten (in den kreisangehörigen Kommunen sowie bei Trägern der Freien Wohlfahrtspflege)

3.    Fachbezogene Pauschale für zusätzliche Personalstellen in den Ausländer- und Einbürgerungsbehörden zur rechtlichen Verstetigung der Integration ausländischer Menschen mit besonderen Integrationsleistungen (Wird im Kreis Gütersloh derzeit nicht umgesetzt)

Der Kreis Gütersloh beteiligt sich mit dem Kommunalen Integrationszentrum als koordinierende Stelle an diesem langfristigen und umfangreichen Strukturförderprogramm. Zusammen mit den zunächst vier Modellkommunen Gütersloh, Langenberg, Rheda-Wiedenbrück und Rietberg wird das Kommunale Integrationsmanagement seit August 2021 auch für den Kreis Gütersloh umgesetzt. Die Pilotphase des KIM wird bis zum Ende des Jahres 2022 dauern. Ab dem Sommer 2022 ist ein sukzessives flächendeckendes Rollout für das gesamt Kreisgebiet geplant.

Kernelement des Kommunalen Integrationsmanagements ist das im Baustein 2 verankerte, individuelle, rechtskreisübergreifende Case Management, das unter Berücksichtigung der individuellen Lebenslagen und Bedarfe die Integration der zugewanderten Menschen befördert. Darüber hinaus werden operative Erkenntnisgewinne und Nähe zur direkten operativen Integrationsarbeit in der Beratung fokussiert. So sollen Erkenntnisse durch das Kommunale Integrationsmanagement zusammengeführt werden, Bedarfe und Defizite offengelegt sowie deren Lösung und Optimierung strukturell im Integrationshandeln des Kreises verankert werden.

Die koordinierenden Stellen des Kreises Gütersloh koordinieren dabei die Umsetzung der Arbeitsumgebung, übernehmen fachaufsichtliche Aufgaben für das Case Management und arbeiten gemeinsam mit den erfahrenen Integrationsakteuren des Kreises Gütersloh an der strategischen Ausrichtung des KIM für den Kreis Gütersloh.


Aktueller Stand im Kreis Gütersloh - Fortschritt des Projekts


Weitere Informationen zum Kommunalen Integrationsmanagement finden Sie auch auf den Seiten des MKFFI






Mehr


Ansprechpartner*in:


Koordinierende Stellen des Kreises Gütersloh: 

Sarah Friethoff

Bildungsbüro Kreis Gütersloh
Kommunales Integrationszentrum

Telefon: 05241 - 85-1535
Fax: 05241 - 85-31535
mail: s.friethoff@kreis-guetersloh.de



Murat Aykanat

Bildungsbüro Kreis Gütersloh
Kommunales Integrationszentrum

Telefon: 05241 - 85-1559
Fax: 05241 - 85-31559
mail: m.aykanat@kreis-guetersloh.de



Koordinierende Stelle der Stadt Gütersloh:

Susanne Pollmeier

Fachgebiet Soziales
Abteilung Senioren und Behindertenarbeit; Beratung und Betreuung

Telefon: 05241 82 2440

E-Mail: Susanne.Pollmeier@guetersloh.de