Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung

Jobcenter veranstaltet 3. Gesundheitstag

Waldlandschaft


Halle (Westf.). ‚Mitmachen und Erleben‘ hieß es für die Kundinnen und Kunden des Jobcenters Kreis Gütersloh beim 3. Gesundheitstag in Halle (Westf.) beim Bildungsträger INTAL gGmbh. Zusammen mit vielen Partnern aus dem Gesundheitswesen wurde erneut ein umfangreiches Programm rund um die Themen Gesundheit, Ernährung, Bewegung und Entspannung zusammengestellt. Rund 70 arbeitslose Menschen beteiligten sich aktiv an diesem Angebot.

„Ein toller Erfolg“, wie Hilde Knüwe vom Jobcenter Kreis Gütersloh zufrieden feststellte. Praktische Übungen luden ebenso zum Mitmachen ein, wie Informationsvorträge und Beratungsangebote. Entspannungstraining, Übungen aus der Kinesiologie und Aikido, ein Herz-Kreislauf Check, Informationen zur Stärkung der psychischen Gesundheit, Tipps zum gesunden Schlaf sowie ein Vortrag zum Thema Resilienz, waren nur einige von vielen interessanten Angeboten, die Anregungen für einen gesunden Lebensstil geben. Die Drogenberatungsstelle der Caritas informierte über Sucht- und Drogenverhalten.

Statistiken belegen, dass ca. 40 Prozent der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten gesundheitliche Einschränkungen haben, die häufig eine Arbeitsaufnahme verhindern. Das Ziel der Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung ist es, arbeitslose Menschen, mit niedrigschwelligen gesundheitsförderlichen Angeboten zu unterstützen. Dies ist besonders sinnvoll, da arbeitslose Menschen von sich aus vorhandene Angebote zur Prävention und Gesundheitsförderung seltener in Anspruch nehmen. „Es bestätigt sich immer wieder: Die Menschen dort abholen, wo sie sich aufhalten, ist ein gewinnbringender Ansatz“, so Knüwe. Damit Menschen in der Grundsicherung auch präventiv etwas für ihre Gesundheit tun können, ist das Jobcenter Kreis Gütersloh, gemeinsam mit dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen GKV das „GKV- Bündnis für Gesundheit“ eingegangen. Gemeinsames Ziel ist es, die Gesundheit- und die Beschäftigungsfähigkeit arbeitsloser Menschen zu fördern. So können arbeitslose Menschen in einem geschützten Rahmen, während einer Berufsvorbereitung oder Arbeitsförderung, verschiedene Gesundheitsangebote aktiv ausprobieren, wie beispielsweise beim Bildungsträger INTAL gGmbH.

Die hohe Resonanz beim 3. Gesundheitstag in Halle (Westf.) hat den Bildungsträger INTAL dazu veranlasst, einen eigenen Fitness-Raum einzurichten. „Hier nehmen sich die Menschen bewusst die Zeit, etwas für ihre Gesundheit zu tun, und wir bieten ihnen die Möglichkeiten dazu“ erklärte die Koordinatorin Annetta Dimitsa-Deschner vom Bildungsträger INTAL. Auch an den Standorten des Jobcenters in Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh Mitte, werden Gesundheitsförderungsangebote für arbeitslose Menschen angeboten. Die Teilnahme ist freiwillig.


























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