BEDARFE FÜR UNTERKUNFT UND HEIZUNG

Die Bedarfe für Unterkunft und Heizung (Miete sowie Betriebs- und Heizkosten) sind ebenfalls Bestandteil des Arbeitslosengeldes II und werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen übernommen, soweit sie angemessen sind.

Die Beurteilung, welche Bedarfe im Einzelfall angemessen sind, richtet sich in erster Linie nach der Größe und Zusammensetzung Ihrer Bedarfs- oder Haushaltsgemeinschaft, der durchschnittlichen Höhe der Mieten in Ihrer Stadt oder Gemeinde und den Möglichkeiten günstige Wohnungen anmieten zu können.

Bewohnen Sie ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung, gehören zu den Bedarfen für Unterkunft die damit verbundenen Belastungen (z.B. angemessene Schuldzinsen, Grundsteuer, Wohngebäudeversicherung, Erbbauzinsen, Nebenkosten wie bei Mietwohnungen). Nicht dazu gehören grundsätzlich die Tilgungsraten für Kredite, mit denen letztlich Vermögen aufgebaut wird.

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Der Kreis Gütersloh ist gesetzlich verpflichtet, die angemessenen Kosten der Unterkunft für Menschen zu übernehmen, die Leistungen nach dem SGB II oder Sozialhilfe nach dem SGB XII beziehen. Was dabei angemessen ist, also vor allem, was die Wohnung kosten darf, muss sich am aktuellen Mietkostenniveau vor Ort orientieren.
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Liegen Ihre tatsächlichen Unterkunftskosten über den angemessenen Kosten, werden sie zunächst übernommen, aber Sie sind zur Kostensenkung verpflichtet.
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Sollte ein Umzug bei Ihnen notwendig sein, dann sollten Sie vor dem Abschluss des Mietvertrages bzw. dem Umzug einige Dinge beachten, damit Ihnen keine Nachteile entstehen.
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Sie sind verpflichtet, Ihre jährlichen Betriebs- und Nebenkostenabrechnungen umgehend nach Erhalt zur Prüfung beim Jobcenter Kreis Gütersloh vorzulegen.
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Mein Block
Streitigkeiten zwischen Mietern und Vermietern kommen immer mal wieder vor. Wenn sich ein Wohnungseigentümer, der an einen Arbeitslosengeld II-Haushalt vermietet hat, an das Jobcenter wendet, sind den Mitarbeitenden der Behörde wegen des engen Sozialdatenschutzes häufig die Hände gebunden. Auskünfte oder Hilfe im Einzelfall sind kaum möglich. Nun will das Jobcenter Kreis Gütersloh mit einem Flyer für private Vermieter, die ausdrücklich keine Kunden der Behörde sind, aufklären.
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