BEDARFE FÜR UNTERKUNFT UND HEIZUNG

Die Bedarfe für Unterkunft und Heizung (Miete sowie Betriebs- und Heizkosten) sind ebenfalls Bestandteil des Arbeitslosengeldes II und werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen übernommen, soweit sie angemessen sind.

Die Beurteilung, welche Bedarfe im Einzelfall angemessen sind, richtet sich in erster Linie nach der Größe und Zusammensetzung Ihrer Bedarfs- oder Haushaltsgemeinschaft, der durchschnittlichen Höhe der Mieten in Ihrer Stadt oder Gemeinde und den Möglichkeiten günstige Wohnungen anmieten zu können.

Bewohnen Sie ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung, gehören zu den Bedarfen für Unterkunft die damit verbundenen Belastungen (z.B. angemessene Schuldzinsen, Grundsteuer, Wohngebäudeversicherung, Erbbauzinsen, Nebenkosten wie bei Mietwohnungen). Nicht dazu gehören grundsätzlich die Tilgungsraten für Kredite, mit denen letztlich Vermögen aufgebaut wird.

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Hinweise für Vermieter
Streitigkeiten zwischen Mietern und Vermietern kommen immer mal wieder vor. Wenn sich ein Wohnungseigentümer, der an einen Arbeitslosengeld II-Haushalt vermietet hat, an das Jobcenter wendet, sind den Mitarbeitenden der Behörde wegen des engen Sozialdatenschutzes häufig die Hände gebunden. Auskünfte oder Hilfe im Einzelfall sind kaum möglich. Nun will das Jobcenter Kreis Gütersloh mit einem Flyer für private Vermieter, die ausdrücklich keine Kunden der Behörde sind, aufklären.
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