DAUERAUSSTELLUNG "BÖCKSTIEGEL SCHREIBT"

Die vom Kreisarchiv Gütersloh zusammen mit dem Böckstiegel-Haus erarbeitete Dauerausstellung präsentierte den schriftlichen Nachlass Peter August Böckstiegels erstmals der Öffentlichkeit.

Hanna und Peter August Böckstiegel im Jahr 1919

Gezeigt wurden einzelne Facetten aus dem Leben und Wirken des Wertheraner Künstlers: seine charakteristische Art des Briefeschreibens, das Kennenlernen seiner Frau Hanna, das frühe Familienleben, die Einflüsse einer Norwegenreise auf seine Kunst sowie seine letzten Lebensjahre nach dem Zweiten Weltkrieg.

Peter August Böckstiegel vor der Staffelei an einem Motiv aus der Sächsischen Schweiz arbeitend

Der Nachlass der Familie Böckstiegel wurde im März / April 2007 ins Kreisarchiv Gütersloh übernommen. Der Familiennachlass umfasst die persönlichen Briefe Peter August Böckstiegels, zusammen mit zahlreichen Fotos sowie Dokumenten der privaten Lebensführung und der künstlerischen Tätigkeit. In mehrjähriger Arbeit wurden die Schriftstücke und Fotografien gesichtet, erfasst, nach Sachzusammenhängen geordnet und inhaltlich erschlossen.

Schautafel aus der Dauerausstellung "Böckstiegel schreibt"

Anhand ausgewählter Briefe, Fotos und historischer Dokumente aus dem schriftlichen Nachlass konnten die Besucher nicht nur den Künstler, sondern auch den Familienmenschen Peter August Böckstiegel erleben. Die Korrespondenz ergibt insgesamt ein sehr genaues Bild des familiären Alltags. Zugleich sind die Briefe aber auch ein großartiger Kommentar zur Entstehung der Kunstwerke: sie schildern den jeweils aktuellen Stand der Arbeiten, das Hoffen auf ein gutes Gelingen sowie weitere Pläne für Bilder und Plastiken.




Ausstellungszeitraum: 2013 - 2018

Ausstellungsort: Kreisarchiv Gütersloh (alter Standort im Haus des Bauern)

Projektleitung: Ralf Othengrafen

Beteiligte Institutionen: Böckstiegel-Haus

Layout: Yooms / Tobias Kessler


Hier finden Sie die Ausstellungstafeln als PDF

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