Partnerschaftsverein Valmiera: Kulturaustausch und humanitäre Hilfen

Im Mittelpunkt der Partnerschaft zwischen dem Kreis Gütersloh und dem neu gegründeten Partnerschaftsverein auf lettischer Seite stehen Kulturaustausch und humanitäre Hilfen.

Unterzeichnung des neuen Partnerschaftsvertrags
Landrat Sven-Georg Adenauer und Vereinsvorsitzender Vitauts Stana unterzeichnen als erste den neuen Partnerschaftsvertrag.

Die Partnerschaft wurde offiziell im Sommer 1994 begründet, nachdem bereits Kontakte seit April 1992 bestanden.

Im Zuge einer umfassenden Kommunalreform wurde der Kreis Valmiera aufgelöst. An seine Stelle sind die Stadt Valmiera und sechs Großgemeinden gerückt, die die Aufgaben des Kreises übernommen haben:

  • Stadt Valmiera (Bürgermeister Inesis Bokis)
  • Koceni (Bürgermeister Vitauts Stana)
  • Naukseni (Bürgermeister Janis Zuments)
  • Mazsalaca (Bürgermeister Gunars Zunda)
  • Burtnieki (Bürgermeister Janis Leitis)
  • Beverina (Bürgermeister Maris Zvirbuli)
  • Rujiena (Bürgermeister Guntis Gladkins)

Um den Fortbestand der Partnerschaft zwischen dem Kreis Gütersloh und dem ehemaligen Kreis Valmiera zu sichern, wurde auf lettischer Seite ein Partnerschaftverein gegründet. Im Juli 2010 wurde der neue Partnerschaftsvertrag unterzeichnet.

Lettische Volkstänzerinnen
Lettische Volkstänzerinnen in ihren Trachten

Der ehemalige Kreis Valmiera liegt im Norden Lettlands am Rande des Naturparks "Gauja". Er grenzt unmittelbar an Estland. Rund 63.000 Einwohner leben in der Region. 30.000 Menschen wohnen in der Stadt Valmiera; es folgen die Stadt Rujiena (4.000 Einwohner) und die Gemeinde Maszalaca (3.000 Einwohner).

Die wichtigsten Industriezweige sind:

  • Fleischverarbeitung,
  • Holzverarbeitung,
  • Türenproduktion,
  • Glasfaserherstellung,
  • Benzinkanister- und Feuerlöscherproduktion.

Der Kreis Gütersloh als der stärkere Partner innerhalb der Partnerschaft sieht seine Aufgabe darin, dem Partnerschaftsverein überall dort Hilfestellung zu geben, wo Hilfe benötigt und gewünscht wird. Die Hilfestellung erstreckt sich vor allem auf den Sozial- und Bildungsbereich; sehr eng ist der kulturelle Austausch.


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