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Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen
Vielfältiges Programm im Kreis Gütersloh geplant
Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Gütersloh nutzen die Aktionswochen, um das Thema stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, über bestehende Unterstützungsangebote zu informieren und Frauen und Mädchen zu stärken. Die Angebote werden vom Land Nordrhein-Westfalen finanziell unterstützt.

Die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Gütersloh (v.l.n.r.): Barbara Fleiter (Stadt Schloß Holte-Stukenbrock), Ulrike Brunneke (Stadt Versmold), Sandra Werner (Stadt Halle (Westf.)), Dr. Anna Noack (Kreis Gütersloh), Sabine Heethey (Stadt Verl), Agnes Growe (Gemeinde Herzebrock-Clarholz), Inge Trame (Stadt Gütersloh), Nora Breuer (Stadt Werther (Westf.)), Marina Schomburg (Stadt Harsewinkel), Rona Lührmann (Stadt Rietberg) und Khia Sluka (Stadt Rheda-Wiedenbrück).
„Wir haben hier im Kreis eine aktive Arbeitsgemeinschaft, die jedes Jahr für diese ernste Thematik sensibilisiert und auf Hilfsangebote und -strukturen aufmerksam macht“, erklärt Dr. Anna Noack, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Gütersloh. „Gemeinsam stehen wir auch dieses Jahr geschlossen gegen Gewalt an Frauen, leisten Aufklärungsarbeit und bieten Workshops zur Stärkung von Frauen an.“
Zum Programm gehören Selbstbehauptungskurse für Frauen und Mädchen in den Kommunen Gütersloh, Schloß-Holte-Stukenbrock, Steinhagen, Halle (Westf.), Werther (Westf.), Verl und Versmold. Das Theaterstück ‚Die Frau, die gegen Türen rannte‘ bringt am 25. November im Theater Gütersloh sexuellen Missbrauch und häusliche Gewalt zur Sprache. Parallel startet auch in Gütersloh die Plakataktion §2511, die ebenfalls für häusliche Gewalt sensibilisiert.
Rund um den 25. November sind auch wieder die durch ein Landesprogramm finanzierten Brötchentüten unter dem Motto „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ im Umlauf. 132.000 Tüten werden im gesamten Kreisgebiet verteilt. Auf ihnen stehen die bundesweite Hilfetelefonnummer sowie die Kontaktdaten kommunaler Beratungsstellen.
Wer sich über die einzelnen Veranstaltungen, Selbstbehauptungskurse und Termine informieren möchte, kann sich an die Gleichstellungsbeauftragten in den Rathäusern der jeweiligen Kommunen wenden.
Zum Thema: Hilfe und Beratung
- Polizei-Notruf: 110
- Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ (24 Stunden): 116 016
- Frauenberatungsstelle Gütersloh: 05241 / 25021
- Frauenhaus Gütersloh: 05241 / 34100
- Informationen auf den Seiten der Gleichstellungsbeauftragten: https://www.pia-online.eu/de/im-blick/gewalt.php