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Kunstausstellung im Kreishaus
Christoph Kasper setzt Eisen in Bewegung

Christoph Kasper in seinem Atelier in der Alten Lederfabrik in Halle (Westf.). Foto: Kreis Gütersloh
Kasper arbeitet mit großer Präzision und schafft Skulpturen, die wie in der Bewegung eingefroren wirken – oder tatsächlich in Bewegung geraten können. Durch äußere Impulse beginnen sie zu schwingen. „Wie bei einem Tornado: Der steht nicht still und ist immer in Bewegung“, beschreibt der Künstler seine Arbeiten.
Seine Skulpturen erinnern an Formen aus der Natur. Kasper arbeitet mit Grundformen wie Kreisen, Kugeln und Spiralen. „Bei meinen Skulpturen arbeite ich nicht nach Vorlage. Ich fertige nach Gefühl und weiß anfangs nicht, wohin die Reise geht. Dabei bringe ich in jedes Werk neue Aspekte ein“, erklärt er. Besonders reizvoll sei dabei der Balanceakt zwischen Statik und Bewegung.
Seine Inspiration schöpft Kasper aus Natur und Wissenschaft. Ein wiederkehrendes Motiv ist das Weltall: „Von unendlichen Galaxien über den Menschen bis hin zu kleinsten Quanten – alles hängt zusammen. In meiner Kunst verschmelzen diese Ebenen miteinander.“
Die Ausstellung kann bis zum 14. Mai im Kreishaus Gütersloh während der Öffnungszeiten besucht werden.