NSG Boomberge

Das Naturschutzgebiet Boomberge mit seinen mageren Sandstandorten ist das bedeutendste Binnendünengebiet im Kreis Gütersloh.

Düne

Weite Strecken des Emstals werden von Sanddünen gesäumt, die sich während der letzten Eiszeit gebildet haben. Durch die Arbeit von Wasser und Wind haben sich auf den Uferwällen der Ems Flugsanddecken abgelagert, die im Bereich der Boomberge besonders mächtig sind. Mit 80 m über NN befindet sich hier Harsewinkels höchster Punkt.

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts kennzeichneten ausgedehnte Heideflächen das Gebiet. Typisch war Schafbeweidung, das gemähte Heidekraut wurde als Einstreu genutzt. Erst anschließend wurde die Kiefer auf den nährstoffarmen Sandböden aufgeforstet.

Heute machen vor allem die Sandmagerrasen-Elemente mit der gefährdeten Sand-Segge, ein naturnahes Stillgewässer sowie ein kleiner Erlenbruchwald den besonderen Wert der Boomberge aus. Die Kiefer dominiert zwar als Baumart, in ihrem Unterstand entwickeln sich aber auch ökologisch wertvollere Eichen-Birken-Wälder.

Zahlreiche Wege laden zum Wandern in der Natur ein. Durch rücksichtsvolles Verhalten gegenüber Pflanzen und Tieren können Besucher dazu beitragen, das empfindliche Gebiet in seiner Schönheit und Vielfältigkeit zu erhalten.

Steckbrief NSG Boomberge:

Sandsegge und Silbergras

Lage: Südöstlich von Harsewinkel zwischen Lutter und Ems

Größe: 109 ha

Kennzeichen: Sandmagerrasenelemente, naturnahes Stillgewässer, bodensaure Eichen-Birkenwälder

Unterschutzstellung: 26.Juli 2004

Infos für Besucher: Infotafeln im Gelände, ausgewiesene Reit- und Joggerwege

Ansprechpartner:
Untere Naturschutzbehörde des Kreises Gütersloh, Ulrike Rediker-Authmann
geschützte E-Mail-Adresse als Grafik, Tel.: 05241/85-2723


 

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