NSG Holter Wald

Der Holter Wald ist eines der größten, zusammenhängenden Waldgebiete im Kreis Gütersloh.

Holter Wald mit Buchen und Kiefern

Vor allem im südlichen Teil des Holter Waldes finden sich großflächig typische Ausprägungen des feuchten Buchen-Eichenwaldes. Ein Teil dieses Bereiches entwickelt sich als Naturwaldzelle völlig ohne den Einfluss des Menschen. Aber auch außerhalb der Naturwaldzelle ist der Wald reich an Höhlenbäumen und bietet so unter anderem dem Schwarzspecht und der Hohltaube Lebensraum. Über 400 Altbäume wurden vom Land Nordrhein-Westfalen gekauft. Diese werden nicht forstlich genutzt und nach ihrem Absterben dem natürlichen Zerfall überlassen. Die den Wald durchfließenden, naturnahen Bäche mit ihren uferbegleitenden Erlen-Eschenwäldern, kleine Stillgewässer, extensiv genutzte Wiesen, trockene Sandböden und Moorböden tragen zur Schutzwürdigkeit des Gebietes bei.

Der im Gebiet weit verbreitete Siebenstern, eine im Frühjahr weiß blühende Waldpflanze, beweist, dass es sich hier um einen alten Wald mit gut ausgeprägten Strukturen handelt. Buschwindröschen, Veilchen und Scharbockskraut vervollständigen den bunten Teppich.

Große Teile des Holter Waldes gehören zum europäischen Schutzgebietssystem "Natura 2000" und sind als Fauna-Flora-Habitat "Holter Wald" ausgewiesen.

Der Holter Wald bietet Spaziergängern viel Ruhe und Naturerlebnis. Damit das so bleibt, hat die Untere Landschaftsbehörde zusammen mit der Biologischen Station Kreis Paderborn-Senne ein Wanderwegekonzept erstellt. Bitte bleiben Sie bei Besuchen des Holter Waldes auf den markierten Wegen und parken Sie nur an den vorgesehenen Stellen. Eine Karte mit den Wanderwegen finden Sie als Download am Ende der Seite.

Steckbrief NSG Holter Wald:

Oelbach im Holter Wald

Lage: im Westen der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock

Größe: 612,7 ha

Kennzeichen: alter Waldstandort mit naturnahen Eichen-Buchen-Wäldern, bachbegleitenden Erlen-Eschenwäldern, naturnahen Bächen und Stillgewässern

Unterschutzstellung: 16. Oktober 2008

Informationen für Besucher: Infotafeln im Gelände, markierte Rundwanderwege mit ausgewiesenen Wanderparkplätzen

Ansprechpartner:
Untere Naturschutzbehörde des Kreises Gütersloh, Eberhard Beckemeyer: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik, Tel.: 05241/85-2716
Biologische Station Kreis Paderborn-Senne: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik, Tel.: 05250/70841-0

Weitere Infos im WWW:

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