MARKUS RICHTER: VIEL MEHR ALS NUR EIN PRAKTIKUM

Waren das wirklich nur zwei Monate? Unmöglich! So viel gesehen, so viel erlebt und noch viel mehr gelernt. Viele besondere Ereignisse fielen in den Zeitraum meines Praktikums und trugen dazu bei, dass meine Stippvisite in der Pressestelle des Kreises Gütersloh zu einer unvergesslichen Zeit wurde: Die historische WM 2018, ein tropischer Sommer, die ersten Schritte des Kreises in den Sozialen Medien, die Arbeitsteilung mit zwei weiteren Praktikanten … Es war schlichtweg super und am Ende wäre ich gern länger geblieben.

Markus Richter im Sitzungssaal

Ich muss gestehen, dass das Praktikum für mich eine Liebe auf den zweiten Blick war. Denn ursprünglich war geplant meinen übersichtlichen Lebenslauf um ein Praktikum bei der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn zu erweitern. Jetzt kann ich ganz ehrlich gestehen: Ich bin froh, dass es nicht so gekommen ist. Da geraten auch jene Fauxpas an meinen ersten Arbeitstagen ins Vergessen. Zum Glück lerne ich schnell und konnte mich daher schnell und gut in die neue Umgebungen einfügen.

Als Nicht-Kaffeetrinker und ungeübter "Kaffeezubereitungspraktikant" hatte ich vor Beginn des Praktikums die Befürchtung morgens den Kaffee für die Kollegen kochen zu müssen. Ein Schicksal, dass mir und den anderen Praktikanten der Pressestelle bisher erspart blieb. Statt sich also, wie bei anderen Praktika üblich, am Ende der Nahrungskette zu bewegen, war ich von Tag 1 an Teil des Teams.

Zu meinen Aufgaben gehörte unter anderem die Erstellung des Pressespiegels, das Verfassen von Pressemitteilungen, das Fotografieren für Posts und Pressemitteilungen, das Schreiben von Grußworten und einer Rede, die Mitarbeit am Internetauftritt der Kreisverwaltung, das Pflegen der Social-Media-Kanäle, das Drehen eines kleinen Videoclips für unsere Facebookseite und die Begleitung zu den unterschiedlichen Ausschüssen des Kreises - um nur einen Teil zu nennen. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass mein Aufgabenfeld so vielseitig sein würde. Anlass zur Freude bat mir zudem der hohe Deckungsgrad dieser Tätigkeiten mit meinen eigenen Hobbys. Ganz im Sinne einer gelungenen Synergie erhielt ich den Raum mich weiterzuentwickeln und auf Bestehendes aufzubauen.

Bei dem Praktikum handelt es sich nicht um einen eintönigen Bürojob. Häufig genug hat man die Möglichkeit entweder alleine oder gemeinsam mit den Kollegen aus den entsprechenden Dezernaten Außentermine wahrzunehmen. Ob Baustellenbesuch in Harsewinkel, Preisverleihung der GT-Clips im Bambikino, GPS-Rallye in Steinhagen, Renaturierungsarbeiten an der Glenne in Langenberg, "Klimareise" in Rheda-Wiedenbrück oder "Sprachdetektive im Gütersloher Wapelbad - man kommt viel rum im Kreis. Das ist besonders für diejenigen toll, die zuvor nicht viel mit der Region zu tun hatten (so wie ich).

Ich könnte seitenweise Anekdoten erzählen ("Markus, vergiss nicht dein Namensschild abzunehmen") - aber viel lieber möchte ich an dieser Stelle noch ein, zwei Dankesworte sagen: Vielen Dank an alle Kollegen, die ich bei ihren Terminen begleiten durfte (Timo Kohl, Vera Lengersdorf und Kim Nadine Ortmeier). Jeder Termin hat mir viel Freude bereitet. Dankeschön an meinen Mitpraktikanten Christian für die tolle Einarbeitung und danke auch an meine Mitpraktikantin Ellen, mit der ich ein starkes Team bilden durfte. Vielen Dank auch an Martin Husemann und Petra Poggenklas vom Kreismedienzentrum.

Und last but not least lieben Dank an Jan, Lena, Inga, Beate und Andrea. Zu jedem Einzelnen würde ich gern einige Sätze schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen. Ich hab von euch ganz, ganz viel gelernt. Sei es ein besseres Handwerk im Schreiben und Fotografieren oder einfach Menschliches fürs Leben. Ich würde mich sehr freuen, euch irgendwann wieder zu sehen!

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