Aktionsstände der Abteilung Umwelt 

Klimaschutz und Klimaanpassung in den Fokus stellen

Es ist ein Stand zu sehen mit zwei Frauen.
Präsentierten auf dem Umweltmarkt in Steinhagen ihre Arbeit: (v.l.) Klimafolgenanpassungsmanagerin Verena Hollmann und Klimaschutzmanagerin Sarah Klare. 

An beiden Standorten erwartete die Besucherinnen und Besucher unter anderem das Schwammstadtmodell. Dieses zeigt, wie Städte durch wasserdurchlässige Böden, Grünflächen und innovative Entwässerungskonzepte besser an Extremwetterereignisse wie Starkregen angepasst werden können. Auf dem mobilen Barfußpfad testeten zahlreiche Interessierte verschiedene Untergründe auf ihre Temperaturunterschiede. Ob heißer Asphalt oder doch lieber kühler Rasen – die Unterschiede waren deutlich spürbar und machten die Bedeutung von Grünflächen und Entsiegelung im urbanen Raum greifbar.

Darüber hinaus standen die Klimaschutzmanagerin und die Klimafolgenanpassungsmanagerin für Fragen rund um lokale Klimaschutzprojekte und Tipps beispielweise zum Thema Klimafolgenanpassung zur Verfügung. Als Highlight lockte ein Glücksrad mit attraktiven Preisen wie Kühlpads, UV-Armbändern, Fächern, Samenpapier-Bleistiften und weiteren nachhaltigen Goodies. Die Gewinne motivierten Jung und Alt, sich mit den Themen Klimaschutz und Klimaanpassung auseinanderzusetzen.

Die Resonanz auf die Aktionsstände war durchweg positiv. Viele Besucherinnen und Besucher zeigten sich beeindruckt von den praktischen Umsetzungsmöglichkeiten und nutzten die Gelegenheit, sich über individuelle Handlungsmöglichkeiten zu informieren. Besonders das Schwammstadtmodell und der Barfußpfad stießen auf großes Interesse und regten zu Diskussionen an. „Die Aktionen haben gezeigt, wie vielseitig und kreativ Klimaschutz sein kann. Jeder kleine Schritt zählt und hier konnten die Besucherinnen und Besucher direkt erleben, was sie selbst tun können“, so Klimafolgenanpassungsmanagerin Verena Hollmann.