- Aktuelles
- Themen
- Tiere & Lebensmittel
- Ordnung
- Bevölkerungsschutz
- Auto, Verkehr & Mobilität
- Geoinformation, Kataster und Vermessung
- Gesundheit
- Anmeldung von Kindertagespflege
- Kinder & Jugendliche
- Pflicht zur Meldung beim Gesundheitsamt
- Förderung Medizinstudierender
- Medizinalaufsicht, Apothekenaufsicht, Masernschutz
- Wegweiser Gesundheit
- Beratung & Information
- BIGS - Gesundheit & Selbsthilfe
- Infektionskrankheiten
- Trinkwasser und Umwelt
- Kommunale Gesundheitskonferenz
- Kommunale Gesundheitsförderung
- Gesundheitsbezogener Hitzeschutz
- Koordinationsstelle für Ernährung und Bewegung im Offenen Ganztag
- Kommunale Gesundheitsberichterstattung
- Bauen, Wohnen, Immissionen
- Jugend
- Telefonische Erreichbarkeit / Notfalltelefon
- Elterngeld, Elternzeit
- Kinderbetreuung
- Hilfen bei Erziehungsfragen
- Beistandschaften, Unterhaltsvorschuss
- Weitere Dienste/ Orga-Struktur
- Pflegekinder
- Kinder- und Jugendförderung
- Jugendsozialarbeit
- Frühe Hilfen
- Kreisfamilienzentren
- Familienkompass
- Beratung bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
- Bildung
- Kommunales Integrationszentrum
- Soziales
- Jobcenter Kreis Gütersloh
- Energie & Klima
- Umwelt
- Wasser
- Unser Kreis
- Karriere
KI- und Digitalstrategie vorgestellt
Kreis ist mit dabei: Zweite Phase des
KI-Pilot-Projekts des Bundesministeriums
Der Kreis Gütersloh wird mittelfristig auch von den anderen Projekten des ‚Agentic AI Hubs‘ des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung profitieren. Ziel ist es, so das Ministerium, bereits jetzt die erfolgreichen Pilotprojekte der ersten Phase schnell und flächendeckend in den Kommunen zu verankern. Es folgen in einem zweiten Schritt die erfolgreichen Projekte der Phase II.
„Wichtig ist, dass wir im Rahmen der Strategie genau schauen, wie wir KI sinnvoll einsetzen, um den Service für Bürger zu verbessern, Mitarbeitende zu entlasten und Abläufe zu vereinfachen“, gibt Landrätin Ina Laukötter die Richtung vor. „Dass wir in der zweiten Runde bei den Pilotprojekten des Bundesministeriums dabei sind, verstehe ich auch als Anerkennung für die Leistung, die unsere IT-Abteilung bisher auf diesem Gebiet erbracht hat.“ Digitalisierung und der Einsatz von KI dürfe kein Selbstzweck sein, sondern müsse konkrete Ziele verfolgen. Die Projekte reichen von organisatorischen und technischen Grundlagen bis hin zu konkreten KI-Anwendungen. Ein zentrales Projekt unter den 19 ist die sichere KI-Arbeitsplattform für die Mitarbeitenden. „Öffentlich verfügbare KI-Dienste sind für viele dienstliche Anwendungsfälle nur eingeschränkt geeignet, insbesondere dann, wenn schützenswerte Verwaltungsdaten verarbeitet werden“ erklärt Christian Melcher, Leiter der Abteilung IT, Digitale Lösungen und Zentrale Dienste.
Die geplante KI-Plattform schafft einen geschützten technischen Rahmen, in dem, abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall und den datenschutzrechtlichen Voraussetzungen, auch sensible Verwaltungsdaten verarbeitet werden können. „Vereinfacht gesagt kann die KI gezielt auf freigegebene Informationen und Dokumente zugreifen und daraus die für eine Anfrage relevanten Inhalte heranziehen“, erklärt Melcher.
Dabei versteht der Kreis Digitalisierung und KI ausdrücklich nicht als Selbstzweck. Im Mittelpunkt der Strategie stehen sechs Wirkungsbereiche: Bessere Leistungen für Bürgerinnen und Bürger, die Unterstützung der Mitarbeitenden, effizientere Verwaltungsprozesse, ein wirtschaftlicher Einsatz öffentlicher Mittel, bessere Entscheidungsgrundlagen sowie die Wahrung von Datensouveränität und technologischer Unabhängigkeit.
Weitere Beispiele sind das sogenannte ‚Robotic Process Automation‘ (RPA) für die Automatisierung von Routineaufgaben oder die Einführung eines KI-gestützten Protokollierungstools für Transkription und automatischer Protokollerstellung von Sitzungen und Besprechungen. Dafür fänden sich in jedem Dezernat Anwendungsbeispiele, so Melcher.
Die KI- und Digitalisierungsstrategie des Kreises fußt auf einem OWL-Projekt: Die Kreisverwaltung hatte sich 2025 an der Entwicklung einer OWL-weiten Strategie zum Einsatz Künstlicher Intelligenz beteiligt. Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Gütersloh soll zum Thema KI im Rahmen der laufenden Kooperation ‚Urban Stack‘ intensiviert werden.
Dadurch sollen Erfahrungen und gemeinsame Entwicklungen genutzt und Doppelstrukturen möglichst vermieden werden. Mit dem Abschluss der Strategieentwicklung beginnt nun die nächste Phase: Die schrittweise Umsetzung der priorisierten Projekte und die Überprüfung, welchen konkreten Beitrag sie zu einer modernen, leistungsfähigen und bürgerorientierten Kreisverwaltung leisten können.
