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Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf
Jugendliche fit für die berufliche Zukunft machen

Das Team der Kommunalen
Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf setzt sich gemeinsam mit seinen
Netzwerkpartnern für die berufliche Orientierung junger Menschen ein (v.r.):
Claudia Fuchs, Meike Winter, Jenny Nikoubashman, Alina Kosmella, Dr. Jan Harms
und Holger Dunker. Foto: Kreis Gütersloh.
„Wir setzen uns dafür ein, dass junge Menschen passende Wege in Ausbildung und Beruf finden“, erklärte Claudia Fuchs, Leiterin der Koordinierungsstelle. Im Kreis Gütersloh sind flächendeckend alle öffentlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen des Kreises, zum Teil auch private Schulen, in das KAoA-System eingebunden. Jährlich steigen ungefähr 3.700 Jugendliche neu in das Programm ein. „Eine frühzeitige berufliche Orientierung und Praxiseinblicke sind für die Schülerinnen und Schüler besonders wichtig, damit die Übergänge von der Schule in die Ausbildung, das Studium und den Beruf funktionieren“, erläuterte Fuchs. Dazu dienen beispielsweise Berufsfelderkundungen, Stärkenanalysen und Praktika.
Die Kommunale Koordinierungsstelle arbeitet in einem großen Netzwerk mit den Akteuren der Bildungsregion Kreis Gütersloh, wie Schulen, Bezirksregierung, Arbeitsagentur, Arbeitgebern, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, verschiedenen Bildungsträgern und vielen mehr. Ihr Ziel ist es, die vielfältigen Angebote aufzubereiten, zu steuern und transparent zu machen. Durch die enge Zusammenarbeit dieses Netzwerkes können junge Menschen individuell beraten und begleitet sowie Jugendliche ohne Anschlussperspektive identifiziert und unterstützt werden. Für Schülerinnen und Schüler, die sich für eine Ausbildung interessieren, gibt es im Kreis Gütersloh weiterhin sehr gute Wahlmöglichkeiten, da es mehr Ausbildungsplatzangebote als Bewerberinnen und Bewerber gibt.
Durch innovative und zeitgemäße Formate wollen die Koordinierungsstelle und ihre Netzwerkpartner die Schülerinnen und Schüler für das Thema Berufswahl interessieren. So werden die jungen Leute beispielsweise bei Schulhofaktionen, kleinen Pop-Up-Berufe-Messen, direkt auf dem Schulhof angesprochen. Im Rahmen der Aktion Heimspiel-Zukunft wurden fußballbegeisterte Jugendliche gemeinsam mit dem FSV Gütersloh und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen auf dem Fußballfeld auf Berufsbilder rund um das Thema Fußball aufmerksam gemacht. Und das Portal beAzubi dreht den Bewerbungsprozess um, bringt Schülerinnen und Schüler, Unternehmen und Schulen im Kreis Gütersloh auf einer gemeinsamen Plattform zusammen. Dabei können Jugendliche ein Profil mit ihren Interessen, Stärken und Fähigkeiten erstellen. Unternehmen können passende Talente entdecken und direkt auf sie zugehen. „Wir ermöglichen durch unser Netzwerk Teilhabe und Perspektiven“, berichtete Fuchs. „Denn auch angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftebedarfs gewinnen die berufliche Orientierung und gelingende Übergänge als zentrale Bausteine regionaler Zukunftssicherung weiter an Bedeutung.“
Die Kommunale Koordinierungsstelle ist gemeinsam mit dem Arbeits- und dem Schulministerium des Landes Nordrhein-Westfalen verantwortlich für die Umsetzung des KAoA-Programms im Kreis Gütersloh.