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Sprachcamps im Kreis Gütersloh
Ferienzeit fürs Deutschlernen nutzen

Organisieren die Sprachcamps 2026 im Kreis Gütersloh: (v.l.) André Mannke (Leiter der Volks-hochschule Reckenberg-Ems), Joanna Bright und Andjelka Krstic (Volkshochschule Gütersloh), Axel Hemminghaus (Volkshochschule Reckenberg-Ems), Jelena Jaissle (Volkshochschule Verl, Harsewinkel, Schloß Holte-Stukenbrock) und Monika Schelp-Eckhardt (Kommunales Integrati-onszentrum, Kreis Gütersloh). Foto: Kreis Gütersloh
Kreisweit haben sich in diesem Jahr 246 Teilnehmende zu den zehn Sprachcamps angemeldet. „Im Mittelpunkt der Sprachcamps steht der hohe Praxisanteil. Die Kinder und Jugendlichen wenden die neu erworbenen Deutschkenntnisse handlungsorientiert in den verschiedenen Kursprojekten an“, erklärt Monika Schelp-Eckhardt, Projektleiterin beim KI. So stellen die Schülerinnen und Schüler selbstgestaltete Kunstwerke vor, schreiben und inszenieren Theaterstücke oder erkunden aktiv ihre sozialräumliche Umgebung. „Zum Ende der Sprachcamps haben die Gruppen die Möglichkeit, ihre Ergebnisse der zwei Wochen zu zeigen – sei es bei einer Aufführung, einer Ausstellung oder bei einem Vortrag.“ Während die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I ihre Sprachkenntnisse in kreativen Projekten verbessern, konzentrieren sich die Gruppen aus den Berufskollegs auf Inhalte rund um Berufsorientierung und -vorbereitung. Dazu gehören unter anderem auch Betriebserkundungen.

Mohammd, Mateen und Abobakar zeigen, was sie bei den Sprachcamps bisher gemacht haben: Zum Beispiel einen selbstbemalten Fußball. Außerdem haben sie ihre Wünsche für die Zukunft in ihr „Glückshaus“ eingetragen. Foto: Kreis Gütersloh
Die Teilnehmenden verteilen sich kreisweit auf vier Bildungsträger: VHS Gütersloh, VHS Reckenberg-Ems, VHS Verl | Harsewinkel | Schloß Holte-Stukenbrock und Funtime care gGmbH. Jede Gruppe wird von zwei Lehrkräften begleitet, sodass innerhalb der Kurse je nach individuellem Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler auch in Kleingruppen gearbeitet werden kann. Um lange Anfahrtswege zu vermeiden, finden die Angebote an mehreren Standorten statt. Wer dennoch einen weiteren Weg hat, kann kostenlos den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Auch dieses Mal hat der Kreistag für die Durchführung Mittel zur Verfügung gestellt. Somit können seit 2016 die Sprachcamps durchgängig finanziert werden.