Jürgen Dewner im Ruhestand

Über 30 Jahre im Reich der Zahlen

Mit Blick auf den Konsolidierungsprozess, den der Diplom-Verwaltungswirt nicht mehr bis zum Ende begleiten wird, ist für Dewner wichtig: „Die entscheidenden Größen sind die Transferaufwendungen, die Leistungen für die soziale Sicherung, etwa in der Jugendhilfe und Pflege.“ Die Bundesrepublik sei ein Sozialstaat per Grundgesetz und das erfordere seine Finanzierung. Und das auf allen kommunalen Ebenen, so auch beim LWL wenn es um die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen gehe.

Dewner startete am 1. August 1981 beim Kreis Gütersloh, seine erste Ausbildungsstation führte ihn ins Personalamt. Nach der Ausbildung arbeitet er zunächst in der Polizeiverwaltung. Es folgte eine Auszeit bei der Bundeswehr und 1986 das Tiefbauamt. Untergebracht war die Abteilung damals in einem Wohnhaus in Rheda-Wiedenbrück neben der Kommunalen Haus und Wohnen (KHW). „Bis unters Dach“ hätten sich die Arbeitsplätze verteilt. „Wir waren damals immer gerne gezeigtes Anschauungsobjekt, wenn die Frage diskutiert wurde, ob man ein neues Kreishaus bräuchte.“ Anfang der 90er Jahre ging Dewner zur Fachhochschule, absolvierte die Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt.