Berufsorientierung auf dem Schulhof

Schulhofaktion bringt Jugendliche und Unternehmen ins Gespräch

28 Unternehmen standen zum Austausch mit den Jugendlichen bereit. Unter anderem konnten Schülerinnen und Schüler Einblicke in Berufe, wie Informatiker, Mechatronikerin oder Bauzeichner, gewinnen. Ganz nach dem Motto ‚Learning by doing‘ durften auch selbst bestimmte Tätigkeiten ausprobiert werden. Bei den Notfallsanitätern konnten sich die Jugendlichen an Reanimationspuppen ein Wettrennen gegen die Zeit liefern. Auch handwerkliches Geschick war gefragt: Mit Hammer und Wasserwaage wurden Steine in die Erde gesetzt und geprüft, ob alles gerade saß. An einer weiteren Station konnten die Schülerinnen und Schüler selbst ausprobieren, wie Stromkreise funktionieren: Sie setzten verschiedene Bauteile auf eine kleine Platte und verbanden sie miteinander. 

Auszubildende, Fachkräfte und Ausbildungsverantwortliche informierten über Ausbildung, Praktikum und duale Studien. Bei besonders interessanten Gesprächen gaben Unternehmen Praktikumsgutscheine an interessierte Schülerinnen und Schüler aus. Diese signalisieren auch das Interesse des Unternehmens an den Jugendlichen. So können aus ersten Gesprächen konkrete Praxiserfahrungen entstehen.

Ein Gruppenfoto des Organisationsteams der Schulhofaktion.
Das Organisationsteam (v.l.n.r.): Bodo Venker (IHK), Jenny Nikoubashman (Kreis Gütersloh), Holger Dunker (Von-Zumbusch Gesamtschule Herzebrock-Clarholz), Andrea Braunsdorf (Agentur für Arbeit), Eduard Latosik (Von-Zumbusch Gesamtschule Herzebrock-Clarholz), Melanie Tomasiewicz (Von-Zumbusch Gesamtschule Herzebrock-Clarholz), Dr. Jan Harms (Kreis Gütersloh) und Christian Zweig (Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld). Foto: Kreis Gütersloh


Die Schulhofaktion wurde gemeinsam von der Von-Zumbusch-Gesamtschule, der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf des Kreises Gütersloh, der Agentur für Arbeit Bielefeld, der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld sowie der Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld organisiert.

Das Mitmach-Plakat 'Deine Zukunft. Deine Perspektive. Was bringt dich auf dem Weg Richtung Ausbildung und Studium wirklich weiter?' der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf des Kreises Gütersloh.
Gespräche, Praktikum und Informationen - die Beiträge der Schülerinnen und Schüler zum Mitmach-Plakat waren vielfältig. Foto: Kreis Gütersloh

Was hilft Jugendlichen aber nun konkret mit Blick auf Ausbildung oder Studium weiter? Genau diese Frage stellte sich die Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf des Kreises Gütersloh. Mithilfe des Mitmach-Plakats ‚Deine Zukunft. Deine Perspektive. Was bringt dich auf dem Weg Richtung Ausbildung und Studium wirklich weiter?‘ kamen die Schülerinnen und Schüler selbst zu Wort. Ihre Antworten zeigen dabei sehr konkret, was sie sich von guter Berufsorientierung wünschen: praktische Erfahrungen durch Praktika, persönliche Einblicke in verschiedene Berufsfelder, Gespräche mit Menschen aus der Arbeitswelt und vor allem authentische Eindrücke davon, wie Berufe und Arbeitsalltag tatsächlich aussehen. Diese Rückmeldungen liefern damit wertvolle Impulse für die weitere Gestaltung der Berufsorientierung im Kreis Gütersloh. 

Um die Jugendlichen auch im Nachgang bei der Suche nach Ausbildungs- und Praktikumsplätzen zu unterstützen, kommen die IHK und die Kreishandwerkerschaft erneut an die Schule.

Sollte das Interesse geweckt worden sein, können sich weiterführende Schulen aus dem Kreis Gütersloh gerne zum Austausch zu den Möglichkeiten einer eigenen Schulhofaktion an das Organisationsteam wenden.