Erneuerung der K 49 mit neuen Schutzstreifen

Lücke im Allttagsradwegekonzept geschlossen

Die Fahrbahn des Grünen Weges befand sich innerhalb der Ortsdurchfahrt in einem sehr schlechten Zustand. Trotz eines erheblichen Unterhaltungsaufwandes konnte die Verkehrssicherheit nur noch mit großem Aufwand gewährleistet werden. Auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten war dieser Zustand auf Dauer nicht mehr vertretbar, so die Abteilung Tiefbau des Kreises Gütersloh. Der Abschnitt der K 49 vom Stadtrand bis zum Hengeberg war bereits 2009 saniert und ausgebaut worden. 

Da ein Anlieger Flächen zur Verfügung gestellt hatte, konnten die Linden erhalten werden und an der Engstelle der Bürgersteig hinter den Bäumen verschwenkt werden.

Im Zuge der Sanierung hat der Kreis Gütersloh die Gelegenheit genutzt, auf dem rund 500 Meter langen Ausbauabschnitt eine wichtige Maßnahme aus dem Alltagsradwegekonzept des Kreises Gütersloh umzusetzen. Mit der Anlage von Schutzstreifen wird die Verkehrssicherheit für Radfahrende verbessert und ein weiterer Baustein zur Stärkung des Alltagsradverkehrs realisiert. Die Schutzstreifen werden zukünftig an der K 26 (Bielefelder Straße/ehemalige B 68) im Zuge der geplanten Veloroute fortgeführt und schließen damit eine bestehende Lücke im Radverkehrsnetz. Die Gesamtkosten der Straßenerneuerung beliefen sich auf rund 1,25 Millionen Euro, mit dem Ausbau war die Firma ‚Dieckmann Bauen und Umwelt‘ (Osnabrück) beauftragt worden.

Offizielle Freigabe des Bauabschnitts Grüner Weg am Dienstag (v.l.): Silvia Merkentrup (Sachgebietsleiterin Straßenbau Kreis Gütersloh), Nico Breitzke (Firma Dieckmann), Peer Kranz (CDU-Politiker Stadt Halle/Westf.), Markus Korte (Firma Dieckmann), Detlef Kroos (CDU-Kreistagsmitglied), Gregor Brahmhoff (CDU-Ratsmitglied Stadt Halle/Westf.), Bürgermeister Thomas Tappe, Landrätin Ina Laukötter, Reinhard Stricker (CDU-Ratsmitglied Stadt Halle/Westf.), Christian Sommer (SPD-Kreistagsmitglied) und Markus Elbracht (Bauleiter Kreis Gütersloh). 

Landrätin Laukötter dankte bei der Freigabe besonders dem Grundstückseigentümer, der durch die Bereitstellung der erforderlichen Fläche dazu beigetragen hat, die vorhandenen Linden im Bereich vor der Einmündung zum Berghof zu erhalten. Dieses Engagement hat maßgeblich dazu beigetragen, den wertvollen Baumbestand zu sichern und gleichzeitig die Umsetzung der Baumaßnahme zu ermöglichen.

Der Grüne Weg (K 49) ist auf einer Länge von 500 Metern ausgebaut worden. Links und rechts befinden sich jetzt sogenannte Schutzstreifen. In Höhe der beiden Laternen auf der rechten Seite wird noch ein Fußgängerüberweg entstehen.

Die Baumaßnahme startete im April vergangenen Jahres mit dem ersten von drei Bauabschnitten. Ursprünglich war vorgesehen, sie Frühjahr 2026 abzuschließen. Aufgrund der langanhaltenden winterlichen Witterung sowie der Vielzahl vorhandener Versorgungsleitungen, die umfangreiche Handschachtungen erforderlich machten, konnte die Baumaßnahme erst jetzt fertig gestellt werden.