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Statement der Gleichstellungsbeauftragten
Nein zu Gewalt an Frauen!
Gewalt gegen Frauen und Mädchen wird in den meisten Fällen von Männern ausgeübt. Die meisten Täter stehen den Frauen nahe, Partnerschaftsgewalt ist dabei die häufigste Gewaltform. In Deutschland wird statistisch gesehen alle drei Tage eine Frau von ihrem (Ex-)Partner getötet, täglich findet ein Mordversuch statt. Für 2024 meldet das Bundeskriminalamt 308 vollendete und versuchte Tötungsdelikte. Auch im Kreis Gütersloh geschehen immer wieder Gewalttaten gegen Frauen. In den vergangenen fünf Jahren gab es laut der Kreispolizeibehörde Gütersloh ohne den momentan in Ermittlungen befindlichen Fall drei bestätigte Femizide im Kreisgebiet.
Werden Frauen oder Mädchen aufgrund ihres Geschlechts getötet, wird von einem Femizid gesprochen. Der Begriff beschreibt Tötungen, die im Zusammenhang mit geschlechtsspezifischen Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen stehen können – etwa wenn Männer meinen, über das Leben, die Beziehungen oder Entscheidungen einer Frau bestimmen zu dürfen.
Zum Thema: Hilfe und Beratung
Das bundesweite Hilfetelefon ‚Gewalt gegen Frauen‘ bietet unter der Telefonnummer 116 016 vertraulich, kostenfrei, rund um die Uhr und in 18 Sprachen Hilfe und Unterstützung.
Im Kreis Gütersloh erhalten Frauen, die von Gewalt betroffen sind, bei der Frauenberatungsstelle Gütersloh (05241/ 25021) Unterstützung. Diese Anlaufstelle steht auch Angehörigen zur Verfügung. Vor Ort in den Städten und Gemeinden finden betroffene Frauen, Familienangehörige sowie Freundinnen und Freunde bei der jeweiligen Gleichstellungsbeauftragten im Rathaus eine erste Anlaufstelle.