Wettbewerb „Blaue Hausnummer“ 2026 startet in acht Kommunen

 Auszeichnung für besonders energieeffiziente Wohngebäude

Vertreterinnen und Vertreter des Kreises und der Kommunen im Kreishaus Wiedenbrück.
Geben den Startschuss für den Wettbewerb Blaue Hausnummer 2026: v. l. Heike Brüggemann (Stadt Versmold), Wibke Kordtomeikel (Stadt Rietberg), Lena Linne (Stadt Schloß Holte-Stukenbrock), Eike Horn (Stadt Werther), Ulla Thering (Kreis Gütersloh), Isabel Barsties (Stadt Verl), Florian Thoene (Stadt Harsewinkel), Janine Thannhäuser (Gemeinde Steinhagen), Moritz Groß (Stadt Rheda-Wiedenbrück) und Melanie Lessmeier (Gemeinde Steinhagen). Foto: Kreis Gütersloh

Mitmachen lohnt sich: Die erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber erhalten im Rahmen einer kleinen Auszeichnungsveranstaltung im Rathaus nicht nur eine individuelle Hausnummer und eine von der Landrätin Ina Laukötter und dem jeweiligen Bürgermeister unterschriebene Urkunde. Dank der Unterstützung der Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld, zahlreicher Volksbanken, der Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück sowie der Verbraucherzentrale NRW und dem Verein Haus & Grund OWL werden in jedem Ort während der Auszeichnungsveranstaltung Preisgelder in Höhe von 3500 Euro verlost.

„Mit der Blauen Hausnummer möchten wir nicht nur die Leistungen der Hausbesitzer honorieren, sondern auch gute Beispiele für die Öffentlichkeit sichtbar machen“, erklärt Landrätin Ina Laukötter. „Bei den Vergabekriterien haben wir uns an den Förderprogrammen zum energieeffizienten Bauen und Sanieren der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) orientiert“, erläutert Ulla Thering, Projektleiterin beim Kreis Gütersloh. Wer seinen Altbau nach dem 1. Oktober 2009 mindestens auf KfW-Effizienzhaus-Niveau 100 gebracht oder ein Haus zum KfW-Denkmal saniert hat, kann sich bewerben. Gleiches gilt für Hausbesitzer, die drei wirksame Einzelmaßnahmen aus dem Bewerbungsbogen umgesetzt haben –vorausgesetzt zwei der drei Maßnahmen betreffen die Gebäudehülle. Neubauten müssen mindestens den KfW-Standard 40 oder besser erreichen, um eine Auszeichnung zu erhalten. Darunter fallen auch Passivhäuser.

Alle wesentlichen Informationen zur Teilnahme und die Bewerbungsbögen der Kommunen mit den Auszeichnungskriterien und Hinweisen zu den geforderten Nachweisen sind im Internetportal ALTBAUNEU des Kreises unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh oder auf den Webseiten der Kommunen abrufbar. Die Unterlagen können zudem bei der Klimaschutzstelle im Rathaus oder bei Projektleiterin Ulla Thering vom Kreis unter Tel. 05241 – 85 2762 oder u.thering@kreis-guetersloh.de angefordert werden. 

Ansprechpersonen vom Kreis und den regionalen Partnern im Kreishaus Wiedenbrück.
Gemeinsam mit acht Kommunen und den regionalen Partnern startet der Kreis Gütersloh den Wettbewerb 2026: v. l. Benedict Konrad (Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück), Andreas Tamm (Volksbank in Ostwestfalen), Alexander Kostka (Kreishandwerkerschaft), Daniela Niermann (Haus & Grund OWL), Sven Möller (Bankverein Werther), Mario Aschhoff (Volksbank Delbrück-Rietberg), Michael Lindhorst (Volksbank im Münsterland), Dirk Ludewig (Volksbank Versmold) und Ulla Thering (Kreis Gütersloh). Foto: Kreis Gütersloh