Sommer der Baukultur 2009

ist ein gemeinsames Aktionsprogramm des Kreises Gütersloh mit seinen Städten und Gemeinden. Baukultur ist nicht nur gutes und zeitgemäßes Bauen sondern auch Offenheit für Weiterent- wicklung - alte Werte müssen neu erdacht und gebaut werden. Wie schon Aristoteles sagte: "Es gibt Städte, die sind stumm und solche, die klingen"

Liebe Bau- und Kulturinteressierte,

Landrat des Kreises Gütersloh
Sven-Georg Adenauer

die Unverwechselbarkeit unserer Städte und Gemeinden ist ein wichtiger Standortvorteil für den Kreis Gütersloh als Wohn- und Wirtschaftsstandort, ein Stück Lebensqualität und einer der Garanten für die nachhaltige Wertstabilität unserer Immobilien.

Ich freue mich, dass mit unserem Programm zum Sommer der Baukultur 2009 ein weiterer Baustein aus dem Bereich des "Integrierten ländlichen Entwicklungsprozesses" (ILEK) erfolgreich instrumentalisiert wurde. Baukultur entsteht, wenn einerseits der Respekt vor dem bestehenden Umfeld und seiner Geschichte gelebt wird und andererseits Mut aufgebracht wird, alte Werte zeitgemäß neu zu interpretieren. Dabei ist Baukultur auch Ausdruck eines konstruktiven und kreativen Dialogprozesses.

Im Sinne einer möglichst breiten Prozesskultur hat unsere kommunale Veranstaltungsreihe erfolgreich Impulse gesetzt die hoffentlich genauso lebendig weitergeführt werden. Damit es an jedem Ort des Kreises zu einer erlebbaren und lebhaften Auseinandersetzung mit unseren oft versteckten baulichen Schätzen kommt.

Sven-Georg Adenauer


Ausstellungen zum Sommer der Baukultur


Im Kreishaus Gütersloh - Herzebrocker Straße 140
Ausstellungen zur Baukultur
Foto Bildausschnitt rechts unten: Klemens Ortmeyer

Um einen breiten Dialog mit Fachleuten, Laien und Schulen zu unterstützen wurde während der dreiwöchigen Aktion parallel eine Kombi-Ausstellung mit unterschiedlichen Einzelausstellungen zu den unterschiedlichen Ansätzen zu diesem Thema eine visuelle Grundlage für einen konstruktiv - streitbaren Dialog bieten. Der Dialog zwischen Fachleuten und uns Bürgern muss geführt werden um durch die produktive Auseinandersetzung nicht die Kompetenzen zu verschieben aber durch ein gegenseitiges Verstehen zu besseren Ergebnissen zu kommen.

 Die Ausstellungen im Einzelnen:

 1. Regionale Baukultur des ländlichen Raumes im Mühlenkreis 

     Landschaftsverband Westfalen Lippe

 2. BÜNDNIS FÜR BAUKULTUR

    Interessengemeinschaft Planen und B